Wendefurth l Mit Beginn der Winterferien können am Motag um 11 Uhr Jung und Alt wieder das Talsperrensystem im Harz und in Sachsen-Anhalt besser kennenlernen und dabei auch - vor allem - durch eine echte Staumauer hindurch gehen.

Der Talsperrennbetrieb startet seine Winterferien-Aktion mit Führungen dreimal am Tag im Informationszentrum in Wendefurth. In diesem Jahr ergänzt die traditionelle Aktion nicht nur den Harzer Kulturwinter, sondern bildet gleichzeitig den Auftakt für das Jubiläumsjahr des Talsperrenbetriebs, welches unter dem Motto „60 Jahre Rappbodetalsperre – 20 Jahre Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt“ steht. Bis zum Sonnabend, 16. Februar, gibt es täglich Führungen, sie starten um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr.

Imagefilm informiert

Erstmals wird den Besuchern in diesen Tagen der offenen Tür der neue Imagefilm mit mehr und besser präsentierten Informationen gezeigt, anschließend geht auf eine Erkundungstour durch die Anlage mit Mauer und Park. „Die Mitarbeiter des Talsperrenbetriebs hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen sich auf alle Besucher“, so Sprecherin Beatrice Hasler vorab. Sie gibt zudem wichtige Hinweise:

Bilder

Anmeldungen für die Winterferienaktion werden danach nicht entgegengenommen. Wer da ist, geht mit. Das habe auch in den vergangenen Jahren trotz zum Teil großen Andrangs gut funktioniert. Bei sehr starkem Besucheraufkommen könne es Wartezeiten geben. Denn sowohl der Vorführsaal als auch die Gänge in der 43,5 Meter hohen Wendefurther Staumauer können nur eine begrenzte Zahl Leute pro Führung aufnehmen. Bei hohem Zulauf würden aber zusätzliche Touren organisiert. Jede Tour dauert etwa 1,5 Stunden. Die Eintrittspreise liegen wie gehabt bei vier Euro pro Erwachsenen, für Rentner und Schüler/Studenten gibt es Ermäßigung.

Abschluss des Talsperrensystems

Hintergrund für die Führungen gerade in Wendefurth ist, dass die dortige Talsperre den Abschluss des so genannten Bodesystems bildet. Dieses System besteht aus sechs Talsperren mit der Rappbodetalsperre samt höchster Betonstaumauer Deutschlands als Kernstück.