Wernigerode l Gleiche Chancen für Frauen und Männer in Wissenschaft und Forschung – das zu fördern und herzustellen ist Inhalt des Programms FEM POWER. Für die Umsetzung stellt das Land Sachsen-Anhalt Geld aus dem Europäischen Sozialfonds der EU zur Verfügung.

Mathe macht Spaß

Gefördert durch das FEM POWER-Programm wird Claudia Hellwig künftig als neue Mitarbeiterin der Hochschule Harz für mehr Frauenpower in den Technik- und Informatik-Studiengängen werben. Dabei hat sie eine klare Zukunftsvision: „Deutschland sollte nicht nur als Land der Ingenieure bekannt sein, sondern auch als Land der Ingenieurinnen.“ Sie selbst beendet gerade ihr Studium zur Wirtschaftsingenieurin. „Mathe macht Spaß“, sagt sie voller Überzeugung. Deshalb entschied sich Claudia Hellwig nach dem Abitur zunächst für eine Arbeit in der Finanzbranche. Obwohl sie schon immer technisch interessiert war, kam ihr ein ingenieurwissenschaftliches Studium als Schülerin noch nicht in den Sinn. Das soll anderen technikinteressierten jungen Frauen ihrer Ansicht nach nicht passieren.

Aktionstag am 26. April

Eine von Claudia Hellwigs ersten Aufgaben an der Hochschule Harz wird die Gestaltung des Girls’Days sein. Ihr Ausblick auf den Mädchen-Zukunftstag: „Bei einem gemeinsamen Frühstück werden die Schülerinnen die Gelegenheit haben, sich mit Studentinnen über das Technik- und IT-Studium zu unterhalten. Außerdem sprechen wir über die interessanten Arbeiten von Ingenieurinnen und Informatikerinnen. Danach gehen wir zum Experimentieren in die Labore.“ Bei Aktionen wie dem Girls’Day am 26. April hofft Claudia Hellwig, ihre Technik-Begeisterung an Schülerinnen weitergeben zu können. Nähere Informationen zum Girls’Day gibt sie gerne auch ganz persönlich.