Wernigerode l In Teilen von Wernigerode hat das Trinkwasser in den letzten Tagen eine leichte gelbliche Färbung aufgewiesen. Betroffen waren vor allem die höheren Lagen von Wernigerode, die ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk Zillierbachtalsperre erhalten – beispielsweise das obere Hasserode und das Mühlental. „Die Verfärbung resultiert aus den Folgen des Stark­regens in der letzten Woche“, informiert Francois Kindler, Prokurist der Stadtwerke Wernigerode GmbH, in einer Pressemitteilung.

Keine Gesundheitsgefährdung

Im Wasserwerk an der Zillierbachtalsperre wird aus dem Rohwasser der Talsperre von den Stadtwerken Trinkwasser gewonnen. Die außergewöhnlichen Witterungsumstände führten in den letzten Tagen zu einer Veränderung des Rohwassers. Bei den Trübungen handelt es sich um im Wasser gelöste Huminstoffe. „Eine Gesundheitsgefährdung besteht dadurch jedoch nicht“, versichert Francois Kindler.

Aufgrund des veränderten Rohwassers haben die Stadtwerke die Erzeugungsmengen des Wasserwerks zu Beginn der Woche reduziert. Um die Versorgung aller Kunden weiter zu gewährleisten, musste das Trinkwassernetz gezielt umgeschaltet werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Kurzzeitiger Versorgungsengpass

In diesem Zusammenhang kam es in Teilen der Stadt zu kurzzeitigen Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung. Auch wenn das Wasserwerk inzwischen wieder den Normalbetrieb aufgenommen hat, kann es stellenweise noch zu einer leichten Trübung kommen. „Wir spülen auch weiterhin aktiv das Netz, um letzte Verfärbungen kurzfristig zu beheben“, erläutert der Stadtwerke-Prokurist. Bei Fragen oder Hinweisen können sich Interessierte jederzeit an die Stadtwerke wenden unter Telefon (0 39 43) 55 63 33.