Wernigerode l Nach Chor- und Klavier-Festival nun ein Wander-Festival in Wernigerode – die Harzstadt gehört zu den fünf Austragungsorten der 24-Stunden-Trophy. So wie im Allgäu, am Tegernsee, in Baiersbronn und im Berchtesgadener Land werden in Wernigerode am 6. August erstmals Langzeit-Wanderungen gestartet. Die über 24 Stunden führt um den Brocken, die Zwölf-Stunden-Tour um Wernigerode.

Wie die Veranstalter mitteilen, stehe der Wettbewerbscharakter weniger im Vordergrund. Stattdessen zählen das Wandererlebnis rund um die Uhr, die Attraktionen an der Strecke und das Kennenlernen der eigenen Grenzen.

Touren sind 35 und 67 Kilomter lang

Start und Ziel der auf zwölf Stunden angelegten Wanderung ist der Marktplatz in Wernigerode. Auf einer Strecke von mehr als 35 Kilometern sind 804 Höhenmeter zu überwinden. Die Tour führt durch das Tänntal Richtung Plessenburg, über die Steinerne Renne, Ottofelsen und Drängetalweg nach Hasserode. Von hier aus geht es über den Märchenweg den Armeleuteberg zum Kaiserturm hinauf, bevor die Wanderer über die Promenade in Nöschenrode zurück zum Ausgangspunkt laufen.

Die 24-Stunden-Tour ist bei 1 614 Höhenmetern rund 67 Kilometer lang. Vom Marktplatz wandern die Teilnehmer durch das Tänntal zum Ilsestein auf 473 Meter Höhe. Weiter geht es über den Heinrich-Heine-Weg, Scharfenstein und Harzer Grenzweg zum Brocken. Vom Gipfel folgt der Abstieg zum Schierker Loipenhaus, wo die Abendpause stattfindet. Die erste Nachtetappe führt über den Wurmbergstieg in Richtung Schierke entlang der Kalten Bode nach Elend. An der Zillierbachtalsperre vorbei laufen die Wanderer durch das Luisen- ins Christianental. Es folgen der Agnesberg und das Schloss zu Wernigerode als weitere Zwischenstopps, bevor es auf derSchlussetappe entlang der Stadtmauer zurück zum Markt geht.

Mehr Infos unter: www.24h-trophy.de