Tanne (bfa) l Gegen das Anbringen von Wanderschildern aus Blech spricht sich Harzfreund und Revierförster a. D. Klaus Gregor aus. „Als Forstmann halte ich die im Harz übliche Wegemarkierung für nicht gerechtfertigt“, so Gregor gegenüber der Volksstimme. Das Anbringen von Blech-Schildern an „lebende Waldbäume“ sei weder schön noch naturgerecht. Außerdem seien Metallschilder teurer. Das Geld könnte der Harzklub sparen. Als Alternative verweist Gregor auf andere Möglichkeiten, Wanderwege für Nutzer zu kennzeichnen.

Vorbild in der Sächsischen Schweiz

„In den östlichen Nachbarländern, in der Sächsischen Schweiz und im Zittauer Gebirge werden die Wege durch die fünf Grundfarben markiert. Nur an Kreuzungen oder Gabelungen setzt man Pfähle, und die recht dauerhaft“, so Gregor. Er habe sich schon an verschiedene Harzklubs gewandt, aber bisher keine Reaktion erhalten. „Ich bin sehr oft in den genannten Gebieten gewandert – die Markierung der Wege mit Farben statt Blech-Schildern ist besser und sparsam“, formuliert Gregor und fordert ein Umdenken. Er werde sich weiter für diese Idee einsetzen.

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