Wernigerode l Marode Straßen mit veralteter Beleuchtung, nur wenige Wege für Fußgänger – in kaum einem Wernige-röder Stadtteil fühlen sich die Einwohner so vernachlässigt wie in Hasserode. Doch das soll sich in den nächsten zehn Jahren ändern: Die Verantwortlichen aus dem Rathaus wollen in die Infrastrukur des Viertels investieren. „Hasserode ist aus unserer Sicht ein Schwerpunkt für die Entwicklung des öffentlichen Raums“, betonte Baudezernent Burkhard Rudo in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

Dafür will sich die Verwaltung mit dem südwestlichen Stadtteil um Aufnahme in das neue Städtebauprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ bewerben. Ein entsprechender Antrag muss bis Ende November gestellt werden.

Zunächst gilt es, das Fördergebiet „parzellenscharf“ zu umreißen, wie es in der Stadtratsvorlage heißt. Von insgesamt untersuchten rund 203 Hektar schlagen die Gutachter der „die STEG Stadtentwicklung GmbH“ knapp 178 Hektar als Fördergebiet vor. Die Mitglieder des Bauausschusses empfahlen dies am Montagabend einstimmig weiter. Entscheiden muss der Stadtrat am Donnerstag, 5. November.

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