Volksstimme: Herr Pietsch, Ihre beiden Restaurants sind in Wernigerode zu finden. Warum?
Robin Pietsch: Wernigerode ist eine wirtschaftsstarke Stadt, die von vielen Touristen frequentiert wird, und darum ein guter Standort. Es gibt hier kaum hässliche Ecken, stattdessen wunderschönes Fachwerk, gepflegte Häuser, Besonderes und Einzigartiges wie das Kleinste Haus.

Dennoch würde man Ihr Konzept eher in einer Großstadt vermuten ...
Vielleicht. Aber in einer Großstadt hätte ich vermutlich nicht so lange durchgehalten. Ich könnte auf Dauer in keiner Großstadt leben. Außerdem gibt es dort viel mehr Konkurrenz, hier habe ich ein Alleinstellungsmerkmal. Zudem habe ich die Region in mein Konzept integriert – das würde in Hamburg nicht funktionieren. Wer den Harz erleben will, auch kulinarisch, kommt hier her.

Gibt es etwas, was Sie an Wernigerode nicht mögen?
Oh ja, die vielen Baustellen. Es ist gut und wichtig, dass so viel an der Infrastruktur gemacht wird. Aber die Baustellen nerven mich trotzdem. Und es ist nicht einfach, in einer Stadt, die so beliebt ist, ein Eigenheim zu finden. Das kostet viel Geduld, wie ich selbst gemerkt habe. Aber es lohnt sich.

Das ganze Interview können Sie exklusiv im Volksstimme-E-Paper lesen.

Alle Beiträge unserer Serie "Wernigerode - auf dem Gipfel des Erfolgs?" finden Sie hier.