Abbenrode l Mit der zum inzwischen elften Mal veranstalteten Mühlenweihnacht ist für den Abbenröder Heimatverein ein ereignisreiches Jahr 2017 zu Ende gegangen.

„Der Besucherandrang war wieder ungebrochen und stand der Vorjahresveranstaltung mit Fernseh-Begleitung in nichts nach“, sagte Andreas Weihe, der Vorsitzende des Heimatvereins. Das Heimatmuseum und die benachbarte Wassermühle Otto präsentierten sich den Besuchern im weihnachtlichen Gewand. Alle Ausstellungsräume des Museums waren geöffnet, und auch die Mühle lud zu interessanten Erkundungen ein. Die Hallenserin Isabel Schneider war ebenfalls vor Ort. Diesmal benutzte sie am Webstuhl auch Wolle von in Abbenrode beheimateten Alpakas.

Im Innenhof des Heimatmuseums unterhielt die Abbenröder Vokalgruppe „Across & Patch“ unter Leitung von Angelika Harting die Gäste. Zusammen mit den Kindern sangen sie den Weihnachtsmann herbei.

Bilder

Weihnachtsmann mit Kutsche

Und es dauerte auch nicht lange, bis sich der Weihnachtsmann „Jürgen“ - mit Pony und Kutsche anstatt mit seinen Alpakas - den Weg durch die Schaulustigen bahnte. Der Weihnachtsmann war sehr fleißig, er hatte über 80 bunte Tüten mitgebracht und beschenkte die anwesenden Kinder. Von den Kindern wurden viele Gedichte aufgesagt und Lieder gesungen.

Auf dem gesamten Gelände des Heimatmuseums und der Mühle Otto gab es Aktivitäten. In der Heimatstube war ein großes Buffet mit selbst gebackenem Kuchen aufgebaut. Auf dem gemütlich eingerichteten und beheizten Mühlenboden erwartete Märchenfee Christiane Greiner-Maneke die Kinder zur beliebten Märchenstunde. In der alten Mühle Otto wurde fleißig Getreide durch Bernd Grube gemahlen. Am Lagerfeuer vor dem Feuerwehrmuseum wurde gemeinsam mit Carsten Brauer-Siebrecht und den Kindern am Lagerfeuer Stockbrot gebacken.

Und der Heimatverein erlaubte sich schon einen Ausblick auf das Jahr 2018. Mit einem Infostand wurden über die geplante Bauarbeiten am Heimatmuseum informiert. Näheres wird auf der Jahreshauptversammlung am 27. Januar 2018 und in der neuen Heimatzeitung zu erfahren sein.