Mose l Mit einem dicken roten Band gaben am gestrigen Freitagvormittag Vertreter aus Stadtverwaltung und Landkreis die Kreisstraße in Mose nach mehr als einjähriger Bauzeit wieder offiziell für den Verkehr frei. Per Schere zerlegten Wolmirstedts Bürgermeister Martin Stichnoth, Karin Neuendorf vom Eigenbetrieb Straßenbau des Landkreises und Moses Ortsbürgermeisterin Helga Steinig das Band und führten die Farsleber Straße wieder ihrer Bestimmung für den Straßenverkehr zu.

Auf rund 600 Metern Länge kommen nun die Autofahrer in Mose in den Genuss einer grundhaft ausgebauten und neu asphaltierten Straße. Rund 400000 Euro hat der Landkreis dazugegeben, 145000 Euro hat die Stadt beitragen müssen. Insgesamt wurden rund 80 Prozent der Baukosten nach dem Entflechtungsgesetz mit Fördermitteln abgedeckt.

Auch 520 Meter Gehweg sind im Zuge der Straßensanierung gleich mit erneuert worden. „Das ist gerade für die älteren Bürger sehr wichtig, dass sie ordentlich gepflasterte und abgesenkte Gehwege haben“, sagte Karin Neuendorf vom Eigenbetrieb Straßenbau des Landkreises. Martin Stichnoth ergänzt noch: „Die Ortschaften müssen auf Dauer auch attraktiv bleiben, denn wir wollen ja, dass mehr Menschen nach Wolmirstedt und in die Ortsteile ziehen.“

Das Problem „Farsleber Straße“ bewegt die Moseraner bereits seit 2002. „Die Holperpiste, dazu die überalterte Kanalisation, waren nicht nur Anwohnern ein Dorn im Auge“, weiß die Ortsbürgermeisterin Helga Steinig.

Dass der Beginn der Arbeiten sich dennoch über Jahre hinzog, dafür zählt Bernd Zabel, Sachgebietsleiter Investition des Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverbandes (WWAZ), zwei wesentliche Gründe auf: Zum einen die ständig klammen Haushaltskassen, zum anderen die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten.

Um die Straße als Ganzes instand zu setzen, mussten der WWAZ, der Landkreis, für den Straßenausbau, und die Stadt Wolmirstedt, für den Gehweg verantwortlich, die Arbeiten gemeinsam koordinieren. Nun ist die Straße freigegeben, einzig an der nördlichen Bushaltestelle fehlt noch ein Zaun als Abgrenzung zur darunter liegenden Weide. Er wird zum Ende der kommenden Woche installiert.

Einen Dank sprach Martin Stichnoth auch noch den beteiligten Bau- und Planungsfirmen aus: „Die Zusammenarbeit hat wirklich gut funktioniert.