Hohe Börde l Unter der Nummer 6 hat in der jüngsten Sitzung des Hohe Börde-Gemeinderates ein besonderer Moment Aufnahme in die Tagesordnung gefunden. Die „Verabschiedung eines langjährigen Beamten“ stellte Roland Bartels, der über 25 Jahre im Dienst der Gemeinde stand, in den Mittelpunkt.

„Vor 20 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass wir einmal zusammenarbeiten würden, denn damals gab es noch drei Börden – die Hohe Börde, die Nördliche Börde und die Niedere Börde“, erinnerte sich Bürgermeisterin Steffi Trittel. Damals war sie noch Verwaltungsleiterin in der Nördlichen Börde und Roland Bartels in der Hohen Börde tätig. 2004 fusionierten die Verwaltungsgemeinschaften Nördliche und Hohe Börde und wurden zur Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde. Damals kreuzten sich die Wege von Roland Bartels und Steffi Trittel.

Ende der Laufbahn

Roland Bartels Werdegang als Beamter begann 1990 als Bürgermeister von Niederndodeleben, später war er dann Verwaltungsleiter, arbeitete aber auch in der Kämmerei und gestaltete das Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft/Einheitsgemeinde Hohe Börde mit. Unter anderem hatte er bei der Vorbereitung der Präsentation der Gemeinde beim Sachsen-Anhalt-Tag und der Ausstellung „100 Jahre Bismarckwarte“ die Finger mit im Spiel.

Zum Ende seiner Beamtenlaufbahn nutzte Steffi Trittel die Gelegenheit, noch einmal Dank zu sagen – nicht zuletzt auch für die „menschliche Haltung als Kollege“. Den Dank gab Roland Bartels gern zurück. Auch der Gemeinderat habe immer gut mit ihm zusammengearbeitet.