Wolmirstedt l Drei Tage lang währte der Adventsmarkt auf der Schlossdomäne, viele Menschen aus der Region haben zum bunten Angebot beigetragen. Neben den traditionellen Grill- und Glühweinständen gab es in den hübschen Holzhäuschen, die rund um den Platz vor der Museumsscheune angeordnet waren, Kunsthandwerk: Ohrringe, Silberschmuck, Holzartikel und selbstgebackene Kekse.

Im Bürgerhaus präsentierten der ansässige Keramikzirkel Getöpfertes aus der eigenen Werkstatt, es gab einen Flohmarkt, in der schwarzen Küche war ein Café eingerichtet. Auf der Bühne vor dem Bürgerhaus präsentierte die Gitarrenschule von Roger Altenburg am Sonnabendabend die Gala zum zehnjährigen Jubiläum.

Liebevolle Angebote

Obwohl in und vor dem Bürgerhaus liebevolle Angebote lockten, war dieses Areal optisch vom Weihnachtsmarkt abgetrennt. Die Buden schlossen sich zu einem Kreis zusammen, dahinter parkten Autos, erst dahinter folgte das Bürgerhaus. Wer nicht wusste, dass dort so viel zu entdecken gibt, erfuhr das auch durch kein Hinweisschild.

Dennoch fanden viele Wolmirstedter den Weg dorthin, ließen sich wieder zurück auf den Weihnachtsmarkt treiben. Dort hatten unter anderem der Kanuverein, die Ohrekicker, aber auch professionelle Anbieter der Region Pfannen und Kessel gefüllt, um die Besucher zu verwöhnen.

Großes Staunen rief der Lustgraben hervor. Vor allem der Anblick der Regenschirme am Himmel verzauberte die Besucher. Auch das Angebot der selbstgemachten Suppen, des Treberbrotes, Zwiebelkuchens und Glühweins ließ viele Menschen so lange Verweilen, bis alles ausprobiert war. Vom Erlös dieses kleinen Marktes werden in Wolmirstedt mehrere Bäume gepflanzt.