Colbitz l Ziel erreicht, lautet die Erkenntnis der Veranstalter für den Familien-Sport-Aktionstag, der am Sonntag in dieser Form erstmals über die Bühne gegangen ist. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden, schließlich haben sich zwölf Familien, unter ihnen 16 Kinder, zur Teilnahme entschlossen“, freute sich Mitorganisatorin Doris Nahrstedt über eine gelungene Premiere.

Der Aktionstag soll auf jeden Fall eine Fortsetzung finden. Diesbezüglich hat die Colbitzerin bereits einen Wunsch geäußert: „Für das kommende Jahr wünschen wir uns noch einige Teilnehmer mehr.“

Erste Aktion ihrer Art

Die Sporthalle im Heidedorf platzte am Sonntagvormittag sprichwörtlich aus allen Nähten. Die Organisatoren hatten eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft aufgebaut, so dass alle Teilnehmer zu jeder Zeit in Aktion waren.

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Sechs Stationen waren zu durchlaufen. Mit Geschick und sportlichem Ehrgeiz wurde der Parcours in Angriff genommen. Bei der Familienstaffel waren Groß und Klein mit viel Eifer dabei, galt es doch, eine möglichst hohe Punktzahl für die Familie zu erhaschen.

Sechs Stationen aufgebaut

Alle Ergebnisse wurden sorgfältig dokumentiert, dank fleißiger Kampfrichter, Mitglieder der Abteilungen des Heidesportvereins, welche an den einzelnen Stationen die Betreuung der Aktiven übernommen hatten. Bei der Siegerehrung wurden tolle Preise vergeben.

Alle Teilnehmer hatten zwischendurch Gelegenheit, ganz unterschiedliche sportliche Angebote auszuprobieren. Diese wurden auch intensiv genutzt. So wurde gegen eine Ballmaschine Tischtennis gespielt, mit einem Flexi-Bar-Stab Kraftübungen ausprobiert oder versucht, sich auf einem Pezziball sportlich zu bewegen.

Und dass Step-Aerobic eine schweißtreibende Angelegenheit ist, sprach sich bald herum. Auf jeden Fall kam neben dem Wettkampfgedanken auch der Spaß nicht zu kurz.

Wiederholung geplant

Der Verein hofft nun auf einen Synergieeffekt: Die Zunahme der Mitgliederzahl im organisierten Sport. „Wir haben mit dem Aktionstag Familienangehörigen, ob Kinder oder Erwachsene, ein Angebot unterbreitet, bei Sport und Spiel dabei zu sein.

Gerade für nicht organisierte Sportbegeisterte war es eine sehr gute Gelegenheit, die Vielfalt im sportlichen Miteinander auch auf Vereins-ebene näher kennenzulernen“, stellte Doris Nahrstedt zufrieden fest.

Engagement gelobt

Hinreichend Zeit für ein Schwätzchen blieb ebenfalls. Hungrig und durstig musste auch niemand bleiben, die Versorgung aller Teilnehmer hatte die Sportlerklause übernommen.

Der Verein lobte das Engagement, dankte seinen Mitgliedern und den fleißigen Helfern, die beim Auf- und Abbau unterstützt sowie an den einzelnen Stationen die Betreuung übernommen haben.