Barleben l Derzeit beschäftigt sich eine Ausstellung im Heimatmuseum noch mit dem Breiteweg. Dieser wird auf besondere Weise präsentiert. So ist dieser an der Wand grafisch dargestellt und rechts und links von der Straße finden sich Darstellungen historischer Aufnahmen, die die alten Ansichten zeigen. Auf einem Tisch direkt vor der Wand sind dazu aktuelle Aufnahmen zu sehen.

„Diese Ausstellung behalten wir zunächst einmal bei“, erklärt die Vorsitzende des Heimatvereins, Heike Hildebrandt, im Gespräch mit der Volksstimme. „Das wird quasi auch bis kurz vor dem Beginn unseres neuen Vorhabens der Fall sein. Wenn wir mit unseren Recherchen und Vorbereitungen soweit sind, dann erfolgt der Umbau.“ Somit würden die vorhandenen Räumlichkeiten optimal genutzt und die Besucher mussten nicht allzu lange an gesperrten Abschnitten in der Heimatstube vorbeilaufen.

Recherchearbeit müssen die Mitglieder des Heimatvereins noch intensiv betreiben, denn es sind zahlreiche Ordner durchzuarbeiten, zu bewerten und Bilder auszuwählen. Die Vorsitzende wird bei diesem Unternehmen von ihrerer Stellvertreterin, Annemarie Keindorff, sowie der ehemaligen Archivarin Marianne Lehmann unterstützt.

Ein großer Berg an Unterlagen

Gemeinsam durchforsten sie den wahren Berg an Aufzeichnungen. „Es wird aber auch so sein, dass wir etliche Bilder nicht zuordnen können“, sagt die Vorsitzende. Aber sie sieht darin auch eine Chance.

„Die Heimatstube ist ohnehin dafür bekannt, dass man Exponate auch einmal anfassen kann“, sagt Heike Haberlandt. „Wir kommen ohnehin viel lieber mit unseren Gästen ins Gespräch. Also beziehen wir sie auch bei der neuen Ausstellung direkt mit ein.“

Es soll nämlich Aufnahmen geben, die mit einem dicken Fragzeichen versehen sind. Das macht deutlich, dass hier der Besucher gefragt ist. Der kann sich auf entsprechenden Zetteln dazu äußern und eventuelles Wissen über die jeweilige Darstellung kundtun. „Wir stellen in diesem Zusammenhang auch eine Box auf, in die die Zettel dann eingeworfen werden können“, versichert die Vereinsvorsitzende. „So würden wir mit den Einwohnern direkt zusammen arbeiten und alle von dem Wissen profitieren. Ein ganz neues Konzept also.“