Barleben l Wer am Sonnabend in der Gemeinde unterwegs war, sah vor allem eins: gebeugte Rücken. An allen Ecken und Enden wurde fleißig gearbeitet, geharkt und geputzt. Sie alle trieb die Aktion „Barleben putzt sich“ aus dem Haus, die vom Gemeindebürgermeister Frank Nase ausgerufen wurde. Und sie kamen, die fleißigen Helferlein.

In der Ortschaft Barleben fanden sich etwa 40 freiwillige Anwohner, Vereinsmitglieder, Verwaltungsmitarbeiter, Freunde, Nachbarn und Helfern , die mit anpacken wollten. Die Gruppen verteilten sich im gesamten Ort. So wurde am Rathaus fleißig Müll gesammelt und Unkraut geharkt. Aus den herrlich blühenden Büschen hinter dem Gebäude holten die Freiwilligen so einigen Unrat. Ein paar Meter weiter kämpften sieben Mitglieder des Barleber Heimatvereins mit stacheligen Rosen. Unter Obhut des eisernen Schmieds machten sie am Schmiedeplatz bei strahlendem Sonnenschein Klarschiff. An der Grundschule wiederum wurde vor allem gewischt, denn die Mauern wurden von den Mitgliedern aufwendig vom Graffiti befreit.

Doch nicht nur im Ortskern, auch im Außenbereich wurde geschuftet. Auf dem Friedhof machten sich mehrere Helfer daran, die Bänke vom Moos zu befreien und neu zu streichen. Sie hatten Glück, denn sie hatten ein schattiges Plätzchen ergattert. Die Skateranlage am anderen Ende des Ortes wurde ebenfalls vom Müll befreit.

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Auch in den Ortsteilen wird geputzt

In Meitzendorf und Ebendorf wurden ebenfalls die Ärmel hochgekrempelt, um die Ortschaften ein wenig schöner zu machen. So wurde in Ebendorf die Brücke gereinigt und die Holzdielen mit neuem Anstrich versehen. Auch die Parktaschen am Sportplatz wurden gereinigt und die Säulen am Bürgerhaus gestrichen.

Auch, wenn sich viele Anwesende mehr Helfer versprochen haben, ist der Plan von Gemeindebürgermeister Frank Nase aufgegangen: Die Barleber haben gemeinsam etwas angepackt und das Ergebnis lässt sich sehen.