Spenden helfen Schwimmbadverein beim Erhalt des Freibades

Badesaison im Schwimmbad eröffnet

Von Constanze Arendt-Nowak

Niederndodeleben l Obwohl das Wetter alles andere als badefreundlich war, wurde gestern die Saison im Niederndodeleber Schwimmbad eröffnet. Viele, die die Saison auch in diesem Jahr, wieder möglich gemacht haben, waren beim symbolischen Banddurchschnitt dabei.

Der Blick fiel dabei auf die fleißigen Arbeiter, die noch mit der Sanierung des Kinderplanschbeckens beschäftigt waren. Nach fast 50 Jahren - das Bad feiert im kommenden Jahr rundes Jubiläum - war es hier dringend notwendig, dass Folie eingezogen und eine Filteranlage installiert wurde. In den nächsten Tagen wird auch hier das Wasser eingelassen, das seit mehreren Jahren kostenfrei aus dem Brunnen des benachbarten Unternehmens Agro Bördegrün hier einfließt. "Etwa 3000 bis 4000 Kubikmeter Wasser laufen hier pro Saison durch", erklärte Agro Bördegrün-Geschäftsführer Ronald Westphal. "Das allein wäre für uns nicht zu stemmen", meinte Florian Pötzsch als Vorsitzender des Schwimmbadvereins, der das Schwimmbad betreibt. Vor etwa zwei Wochen würden die Ventile aufgedreht, um das große Becken zu befüllen.

Doch das Wasser allein ist es nicht, denn auch sonst sind zahlreiche Maßnahmen zum Erhalt des Bades notwendig. Allein in diesem Jahr fehlte dafür eine Summe von 2000 Euro.

Das ließ sich der Niederndodeleber Joachim Bau nicht zweimal sagen. Als Vorsitzender des Gemischten Chors "Die Wartbergsänger" Niederndodeleben hatte er bereits einen Geldbetrag zu liegen, der von den Gästen des diesjährigen Chorballs gespendet worden war. "Wir haben da ein Lied gesungen, in dem auch das Schwimmbad erwähnt wurde, und daraus entstand die Spendenaktion." Da der Chor-Vorsitzende aber auch Vorsitzender der Entsorgergemeinschaft Sachsen-Anhalt und Chef des AQU-Beratungsbüros ist, konnte er weitere Unterstützer mobilisieren. Letztlich wies der symbolische Scheck eine Summe von 1000 Euro aus