Barleben.  Bauland ist laut Angaben der Gemeindeverwaltung gefragt wie nie zuvor. Das geht aus dem aktuellen Amtsblatt „Mittallandkurier“ hervor.

200 Bauplätze für Barleben

Laut dem jüngst beschlossenen Flächennutzungsplan der Gemeinde werden für Barleben rund 200 Bauplätze vorgehalten, so 158 Einfamilienhäuser allein nördlich und südlich der Wohngebiete „Ammensleber Weg I und II“. Derzeit wird das Wohngebiet „Schinderwuhne Süd“ um 40 Einfamilienhäuser erweitert. Der Baustart für die Häuslebauer steht den Angaben zufolge kurz bevor. Eine Fläche östlich der Rothenseer Straße ist für fünf weitere Einfamilienhäuser eingeplant. Außerdem entstehen aktuell auf 60 Parzellen „Am Lütgen Feld“ zahlreiche Einfamilien- und Doppelhäuser.

Aber auch innerorts gibt es die eine oder andere bebaubare Freifläche, weiß Bürgermeister Frank Nase (CDU). „Ich möchte diejenigen, die freie Bauflächen haben und bereit sind, diese zu verkaufen, mit denjenigen zusammenbringen, die investieren und bauen wollen“, wird der Rathauschef ferner zitiert. So erhalte die Verwaltung Anfragen von Bauwilligen, die eine Baulücke explizit im Ortszentrum suchen. Dabei handelt es sich ausschließlich um private Flächen, die nicht in einer Art Baulückenkataster erfasst sind. Kommunale Freiflächen gibt es hier nicht.

Verkäufer mögen sich bei Gemeinde melden

Daher bittet der Bürgermeister, dass sich Eigentümer von unbebauten Flächen, die sie verkaufen möchten, bei der Gemeinde im Bereich Liegenschaften unter der Telefonnummer 039203/565 22 21 melden.