Jersleber See l Nach dem Rekordjahr 2018 zieht Geschäftsführerin Birgit Hagemann auch für die diesjährige Badesaison am Jersleber See eine positive Bilanz. Von Mitte Mai an seien rund 25.000 Autos auf dem Parkplatz registriert worden. Auch die Besucherzahlen seien gut gewesen. Mit genauen Angaben hielt sich die Chefin des Erholungszentrums vor dem endgültigen Ende der Saison noch zurück. Der Rekord aus dem vergangenen Jahr, wo bereits bis Ende August knapp 45.000 Gäste gezählt worden waren, sei jedenfalls nicht geknackt worden.

„Die Badezeit fing dieses Jahr viel später an“, erklärte Birgit Hagemann im Volksstimme-Gespräch. Während das Wetter 2018 bereits kurz nach Ostern zum Baden eingeladen hatte, habe es in diesem Jahr den ganzen Mai über noch keinen typischen Badetag gegeben. Dafür ging es im folgenden Monat richtig los. „Am 30. Juni war der wärmste Tag, den ich hier je erlebt habe“, sagte die Geschäftsführerin. Bei Temperaturen knapp unter der 40-Grad-Marke herrschte am See Ausnahmezustand. Der Ansturm war sogar so groß, dass zwischendurch trotz zusätzlich geschaffener Parkflächen ein Einlassstopp verhängt werden musste (Volksstimme berichtete). Auch beim Bezahlen am einzigen Parkautomaten war die Schlange dementsprechend groß. Gemeindesprecher Thomas Zaschke erklärte dazu gegenüber der Volksstimme, dass das Problem diesbezüglich erkannt und eine Lösung in Arbeit sei.

Sehr gute Wasserqualität

Dicht an dicht drängten sich die Besucher an heißen Tagen am Strand, um sich im Wasser etwas Abkühlung zu verschaffen. Das wiederum habe auch in diesem Jahr mit seiner gleichbleibend sehr guten Qualität punkten können, sagte Birgit Hagemann. Einmal im Monat kontrollierte das Gesundheitsamt den Zustand des Gewässers.

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Mit bisher 2200 Anreisen und insgesamt rund 5200 Übernachtungen seien die Zahlen beim Kurzcamping ähnlich hoch wie im Vorjahr. „Da hatte es einen ordentlichen Zulauf gegeben“, erläuterte die Chefin. Was die Dauercamper angeht, seien momentan 168 Plätze belegt. Die Campingsaison läuft noch bis zum 20. Oktober. „Es gibt schon viele Anfragen für das nächste Jahr“, sagt Birgit Hagemann. Der Stellplatz für eine Saison – also von Mitte April bis Mitte Oktober – kostet etwas mehr als 700 Euro. Hinzu kommen unter anderem Kosten für Strom und Duschmarken. Wer seinen Wohnwagen über den Winter stehen lassen möchte, zahlt aktuell 150 Euro.