Angebote der Teilhabeberatung

Die Beratung des EUTB richten sich sowohl an Menschen mit Behinderung, Menschen, die vielleicht bald eine Behinderung bekommen, Angehörige und Freunde sowie Menschen, die mit behinderten Personen arbeiten.

Sie bietet Informationen über Angebote und Hilfen in der Nähe des Wohnortes, Hilfsmittel, Behörden und Leistungen, die Betroffenen zustehen. Unterstützung bietet die Beratungsstelle bei Anträgen, der Suche nach geeigneten Wohnformen, Freizeitangeboten und Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten, persönlichen Problemen sowie Ausgrenzung und Diskriminierung.

Beratungszeiten sind Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Mittwoch von 9 bis 12 Uhr, Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr.

Ansprechpartner ist Andreas Isensee, Telefonnummer 0391 / 28 96 268

Barleben l „Wir sind mittlerweile etwas etabliert“, so führt Hans-Joachim Krahl, der Leiter des Stammtisches für Blinde- und Sehbehinderte in Barleben die Veranstaltung ein, die er vor einem halben Jahr ins Leben gerufen hat. Er meint damit, dass es einen festen Kern gäbe, der die Veranstaltung mittlerweile besucht.

Eine davon ist Lieslotte Söhner. Für ihren blinden Mann suche und finde sie bei den Treffen Beratung und die richtigen Ansprechpartner. Ein solcher Ansprechpartner ist Andreas Isensee, Teilhabeberater des Blinden- und Sehbehindertenverbandes in Magdeburg. Er ist zum Stammtisch nach Barleben gefahren, um die Teilnehmer über politische Änderungen, die im nächsten Jahr auf sie zukommen, aufzuklären.

Das Teilhabegesetz ist eine davon. Ein Vorteil davon sei beispielsweise für Blinde- und Sehbehinderte, dass sie sogenannte Eingliederungshilfen beantragen können, ohne Sozialhilfe zu bekommen.

Bilder

Eine solche, so Isensee, ermögliche es beispielsweise, eine Assistenz für eine Fortbildung zu beantragen. Bisher waren solche Angebote nicht möglich, ohne Sozialhilfe zu beantragen. Bei den Eingliederungshilfen lägen die Freibeträge deutlich höher als bei der Sozialhilfe und sind somit mehr Menschen zugänglich. Auch eine Rehabillitationstherapie könne damit finanziert werden. Die Beratungsstelle leiste Hilfe bei den komplizierten Anträgen. Die Teilnehmer waren interessiert und brachten gleich eigene Beispiele vor, wie ihnen in der Vergangenheit gelungen oder nicht gelungen war, im Behördendickicht durchzusehen. Mit großem Interesse betrachteten sie auch die Hilfsmittel für den Alltag, die Isensee zur Anschauung mitgebracht hatte. „Über diese Angebote wissen viele noch gar nicht Bescheid, sagt Krahl.