Bebertaler Ortschaftsrat verständigt sich auf Investitionswünsche für 2013

"Das Amt" steht ganz oben auf der Liste

Von Maik Schulz

Bebertal l Die schlechteste Straße von Bebertal - Das Amt - könnte vielleicht in diesem Jahr saniert werden. Laut Vorschlag der Gemeinde stünde der Ortschaft ein Anteil am Jahresüberschuss des Gemeindehaushalts der Hohen Börde von 2012 in Höhe von knapp 120000 Euro zu.

Hohe Baukosten könnten das Vorhaben ins Wanken bringen

Ob das Geld für einen grundhaften Ausbau der bisher mit einer Schotterschicht befestigten Straße am historischen Amtsgarten ausreicht, bleibt offen. "Eine Pflasterung mit Naturstein wird zu teuer", erklärte der stellvertretende Ortsbürgermeister Christian Zielasko. Laut einer ersten Schätzung betragen die Kosten für die Ausbauvariante mit Betonsteinpflaster mehr als 30000 Euro. Ortsbürgermeister Tilman Müller vermutet, dass der Brückenkörper "zur Not auch angefasst werden müsste", erklärte Müller. Das wird teuer.

Möglich wäre auch ein grundhafter Ausbau mit einer Bitumendecke. Der Ortschaftsrat hat das Bauamt Hohe Börde beauftragt, sämtliche Kosten- und Ausbauvarianten zu recherchieren - auch unter Berücksichtigung der Möglichkeit, Förderanträge zu stellen.

Neue Spielgeräte für Kita und Schule sind die Alternative

Für Förderanträge drückt aber die Zeit. Bereits auf seiner nächsten Sitzung will sich der Bebertaler Ortschaftsrat erneut mit dem Thema befassen und zügig eine Entscheidung fällen. Förderanträge müssen allerspätestens bis Ende März eingereicht werden.

Wird der Ausbau im "Amt" zu teuer, erwägt die Ortschaft als Alternative die Neuanschaffung von Spielgeräten und von anderen Beschäftigungsmöglichkeiten für den Kita-Spielplatz und für den benachbarten Schulhof. Auch der von der Kita lang ersehnte Kneipp-Pfad ist Ortsbürgermeister Tilman Müller zufolge noch im Gespräch.