Wellen / Niederndodeleben l Die seit Wochen andauernde Trockenheit hat am Dienstag am Bahnhof Wellen (Landkreis Börde) die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Um die Mittagszeit heulten die Sirenen in Wellen, Irxleben, Niederndodeleben und Hermsdorf sowie südlich der Bahnlinie in Klein Rodensleben, Hohendodeleben und Wanzleben.

Mit vereinten Kräften galt es, den Brand eines Stoppelackers unter Kontrolle zu bringen und zu löschen, um die Gefahr unter anderem für Wohngebäude zu bannen. „Da das Feld genau an der Grenze zwischen den Gemeinden Hohe Börde und Stadt Wanzleben-Börde liegt, sind wir als Nachbarfeuerwehren mit alarmiert worden“, erklärte Burkhard Wegner, Stadtwehrleiter der Stadt Wanzleben-Börde. Der Gemeindewehrleiter der Hohen Börde, Axel Klitschke, spricht von einem Brandbereich auf zehn Hektar Stoppelacker und 1500 Quadratmetern Böschung. Die Rauchwolke war weithin im Umland zu sehen.

Von einem Einsatz zum nächsten

Da die Flammen auch den Bahndamm entzündet hatten, wurde die Bahnstrecke Magdeburg – Helmstedt in dem Bereich während der Löscharbeiten gesperrt. Fahrgäste harrten unterdessen auf den Bahnhöfen, so auch in Niederndodeleben, aus. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde angefordert, um den Stromfluss in den Leitungen zu unterbrechen.

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Noch während der Löscharbeiten in Wellen stand auch nahe Niederndodeleben auf Magdeburger Territorium ein Getreidefeld in Flammen. Kurz nach 14 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die Leitstelle. Einige der Einsatzkräfte aus den Wehren der Hohen Börde sowie aus Wanzleben fuhren somit von Wellen direkt zur nächsten Einsatzstelle, wo auch Kameraden der Magdeburger Berufsfeuerwehr im Einsatz waren. Landwirte unterstützten hier ebenso wie in Wellen die Löscharbeiten mit Pflügen.