Wolmirstedt l Zum Filmedrehen sind nicht unbedingt Schauspieler notwendig. Das haben Kinder während der Winterferien im „Treffpunkt Hoffnung“ erfahren. In der Friedensstraße 8 drehten sie Filme, in denen Legofiguren die Hauptrolle spielten. Auch die Kulissen haben die kleinen Filmemacher aus Legobausteinen gebaut.

„Unser Film handelt von einer betrunkenen Dame“, erzählen Insa, Ada, Olga und Swetlana. Damit die Dame auch recht lebendig dargestellt wird, sind 15 Bilder pro Sekunde erforderlich. Für jedes Bild wird die Position der Figuren verändert und mit einer kleinen Kamera festgehalten. Ähnlich wie bei einem Daumenkino werden die Bilder auf dem Rechner nacheinander abgespielt und vermitteln so den Eindruck, die Legofiguren wären zum Leben erweckt worden.

Während sich die Mädchen eher der lustigen Darstellung der Dame widmeten, drehten Florian, Thylo und Kevin einen Actionfilm. Sie nannten ihr Werk „Der Einbruch“. Die Legofiguren wurden zu finsteren Gestalten, Lieferwagen und Pistolen spielten in ihrem Film eine Rolle.

Vorführung zum Abschluss

René Barth, Pastor im „Treffpunkt Hoffnung“, bietet diese sogenannten Brickfilmtage bereits zum zweiten Mal an. Drei Tage bekommen die Kinder Zeit, um die Filme fertigzustellen. Er zeigt ihnen den Ablauf vom Aufbau der Szenen bis zum fertigen Film, erklärt die Technik und stellt das Material zur Verfügung.

Am Ende der Brickfilmtage sind die Eltern der Kinder recht herzlich zu einer Vorführung eingeladen. „Es hat großen Spaß gemacht“, erzählt Insa, „sich zusammen mit anderen etwas auszudenken.“