Barleben l Waren in den zurückliegenden Jahren vorwiegend deutsche Bands auf der Bühne in Aktion, wurden dem zahlreich angereisten Publikum dieses Mal Bands aus sieben Ländern – Deutschland, Niederlande, Russland, Frankreich, Schweiz, Österreich und Luxemburg – präsentiert. Headliner waren „Refuge“ am Freitag und „God Dethroned“ am Sonnabend.

15 Bands aus sieben Ländern dabei

Der Veranstalter hatte neben den beiden genannten Topacts außerdem „Blood Fire Death“, „Critical Mess“, „Daily Insanity“, „Dissecdead“, "Ellende", „Eminenz“, „Fjoergyn“, „Godslave“, „Grabak“, „No Return“, „Poltergeist“, „Sleepers‘ Guilt“ und „Thrudvangar“ für das Metal Embrace Festival (MEF) gewinnen können.

Das Iron-Cruise-Gelände im Buschweg 2 in Barleben bot den idealen Rahmen für die insgesamt 15 Bands, die zur zwölften Auflage des Festivals die Bühne rockten. Metal-Fans feierten in großer Harmonie und friedlich sich und ihre musikalischen Helden. Die dankten es laut, kraftvoll, dunkel, hart – wie es sich halt für Metalbands gehört. Deren Logos sind im besten Fall kaum leserlich, der Gesang möglichst unverständlich, Kleidung möglichst schwarz und Besucher natürlich bestens gelaunt.

Etwa 400 Besucher

Das alles gab es am Wochenende vor den Toren der Landeshauptstadt. Insgesamt kamen etwa 400 Besucher auf dem Gelände des MC Iron Cruise in Barleben zum Metal Embrace Festival, das sich längst zum Dauerbrenner gemausert hat. „Wir haben einen regen Ansturm erlebt. Alle haben gemeinsam friedlich gefeiert, unterstützt durch das tolle Wetter und die sommerlichen Temperaturen“, zeigte sich Claudia Heßler, Pressesprecherin des Metal-Embrace-Teams, sehr zufrieden.

Ein Höhepunkt war außerdem das „Badehaus“ mit Warm-Wasser-Dusche und mittelalterlichem Badezuber, was von den Gästen gut angenommen wurde. „Das Badehaus wird auch nächstes Jahr wieder auf der Camping-Wiese des Festivalgeländes aufgebaut werden“, blickt Claudia Heßler voraus. Das Festival habe sich wieder einmal durch das familiäre Ambiente ausgezeichnet, sind sich die Veranstalter sicher.

Familiäres Ambiente

„Danke an alle, die uns besucht und unterstützt haben – ehrenamtliche Helfer aus dem engen Freundeskreis und der Familie. Ohne deren Hilfe wäre dieses Festival nicht möglich gewesen“, zog Claudia Heßler für das MEF-Team Bilanz. Dem Veranstalter RW ist es wichtig, dass dieses Festival als „Festival von Fans für Fans“ funktioniert und sich von den großen, kommerziell ausgelegten Veranstaltungen abhebt.

Weitere Infos gibt es unter www.metalembrace.de und auf Facebook.