Wolmirstedt l Auf ihre Kosten kamen bei den Freiwilligen Feuerwehren nicht nur kleine Fans von „Feuerwehrmann Sam“. In Glindenberg konnten sich die Besucher im Überschlagsimulator buchstäblich auf den Kopf stellen lassen, auch die Glindenberger Ortsbürgermeisterin Gerhild Schmidt, Wehrleiter Andy Opitz und sein Stellvertreter Falco Söchtig ließen sich einmal durchdrehen. Polizeihauptkommissar Mario Neumann vom Technischen Polizeiamt Magdeburg hatte seine helle Freude daran: „So kann man Menschen überzeugen, dass es eine gute Idee ist, sich anzuschnallen.“

Außerdem konnten sich Besucher an der mehr als 100 Jahre alten, aber immer noch funktionsfähigen Handspritze versuchen. Ein kurzer Volksstimme-Test vor Ort zeigte: Das Pumpen mit der Handspritze ist extrem schweißtreibend. Wehrleiter Opitz setzte augenzwinkernd nach: „Früher hat man damit nicht nur kurz gepumpt, sondern Brände gelöscht.“

Überschlagsimulator im Einsatz

In Farsleben konnten die Besucher ebenfalls die schwere Technik der Feuerwehr in Augenschein nehmen und den Einsatzkräften dazu Fragen stellen.

Bilder

Wolmirstedts stellvertretender Wehrleiter Ulrich Hillmann zeigte sich durchaus zufrieden mit der Resonanz: „Wir hatten viele Besucher und auch einige Interessenten für den aktiven Dienst. Das ist schon ein Erfolg.“

An allen drei Standorten gab es am Tag der Feuerwehr, der auf Initiative von Innenminister Holger Stahlknecht stattfand, Hüpfburgen für die Kinder, Erste-Hilfe-Kurse und eine Verkehrsteilnehmerschulung. Außerdem konnten die Besucher am Löschtrainer mit dem Feuerlöscher üben.

Initiative des Innenministeriums

In ganz Sachsen-Anhalt hatten sich nur 25 Wehren am Tag der Feuerwehr beteiligt, drei der Teilnehmer waren die Freiwilligen Feuerwehren in Wolmirstedt, Glindenberg und Farsleben.