Befördert und geehrt

Beförderungen:

- zur Feuerwehrfrauanwärterin/ zum Feuerwehrmannanwärter: Yvonne Bressem, Dustin Elling

- zum Feuerwehrmann: Christian Bergwein, Justin Vagel, Manuel Buchwaldt

- zur Oberfeuerwehrfrau/ zum Oberfeuerwehrmann: Isabell Thiede, Lukas Lippelt, Fabian Müller, Damian Löderbusch

- zum Oberbrandmeister: Sebastian May

Ehrungen für treue Dienste in der Feuerwehr:

10 Jahre: Andreas Stoik, Sebastian May

30 Jahre: Iris Stoik, Silke Lössel, Martin Kutscha

40 Jahre: Thomas Kazmierczak

Dank für besonderes Engagement bei der Organisation der 120-Jahr-Feier der Feuerwehr Groß Ammensleben: Sebastian May, Stefan Müller

Ehrung als aktivste Kameradin / aktivster Kamerad: Claudia Schrader, Markus May

Übertragung der Funktion Verbandsführer in der Gemeinde Niedere Börde: Sebastian May

Groß Ammensleben l Weitere sechs Jahre soll Martin Kutscha an der Spitze der Groß Ammensleber Ortsfeuerwehr stehen. Das haben ihm seine Kameraden während der diesjährigen Jahreshauptversammlung bestätigt, als am Ende seiner auslaufenden sechsjährigen Amtszeit die Neuwahl des Ortswehrleiters notwendig war. Martin Kutscha war der einzige Kandidat.

Bevor das Wahlprozedere unter Leitung von Heribert Gadge durchgeführt wurde, blickte der stellvertretende Ortswehrleiter Stefan Müller zurück: Als Martin Kutscha im Jahr 2007 zunächst kommissarisch die Leitung der Wehr übernahm, war die Zeit von einem personellen Umbruch geprägt. Mit großer Mehrheit wurde er dann 2011 offiziell gewählt. „Die Früchte deiner Arbeit können sich heute sehen lassen“, unterstrich Stefan Müller und nannte ein umgebautes Gerätehaus, neue Fahrzeuge sowie neue und wieder aktivierte Kameraden als Beispiele für den Erfolg. Martin Kutscha aber gab das Lob auch gern zurück: „Ihr macht es einem als Ortswehrleiter aber auch leicht.“

25 Einsätze im vergangenen Jahr

Ein wenig auch mit Stolz hatte er zuvor schon Bilanz über das Jahr 2016 gezogen. „Nach 43 Einsätzen im Vorjahr haben wir mit 25 Einsätzen wieder ein normales Level erreicht“, erklärte Martin Kutscha und freute sich, dass die Groß Ammensleber Feuerwehr immer in großer Mannschaft ausrücken konnte. Doch Feuerwehrarbeit bedeutete in Groß Ammensleben auch im Jahr 2016 weit mehr als die Alarmierungen zu 14 Technischen Hilfeleistungen, sieben Bränden oder vier Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen im Ort und in den Nachbardörfern. Um für solche Einsätze fit zu sein, steht auch regelmäßige Ausbildung auf dem Plan.

Bilder

Und das mit großer Resonanz, wie der Ortswehrleiter feststellen konnte. „Im Durchschnitt waren 17 Kameraden pro Dienst anwesend, Spitzenwert bei einem Dienst im vergangenen Jahr war 36 Kameraden“, fasste er zusammen. Die Einsatzabteilung der Wehr gehören übrigens insgesamt 37 Kameraden an, zwei von ihnen konnten neu aufgenommen werden.

Große Aufmerksamkeit schenkten die Kameraden in ihren Ausbildungen vor allem dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), das seit 2015 zum Fahrzeugbestand der Wehr gehört. „Jeder muss im Einsatz jedes Ausrüstungsteil auf dem Fahrzeug finden und es auch beherrschen“, deutete Martin Kutscha an, dass die Ausbildung an dem mit Technik vollgepackten Fahrzeug auch in diesem Jahr Hauptschwerpunkt am Standort sein wird. Einige Kameraden bildeten sich neben den normalen Dienstabenden auch auf Kreis- oder Landesebene weiter, um unter anderem für künftige Führungsaufgaben gewappnet zu sein. Noch in diesem Jahr soll die Gemeinde Niedere Börde einen neuen Einsatzleitwagen erhalten, der dann in Groß Ammensleben stationiert wird.

Jugendwehr hat elf Mitglieder

Einer von denen, die die Schulbank gedrückt haben, war beispielsweise auch Damian Löderbusch, der den Lehrgang „Jugendfeuerwehrwart“ absolvierte. Er wird künftig neben Andreas Stoik die derzeit elf Mitglieder zählende Groß Ammensleber Jugendfeuerwehr leiten. Iris Stoik zieht sich im Gegenzug zurück.

Ihre Qualitäten für das gesellschaftliche Leben haben die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr besonders bewiesen, als sie aus Anlass des 120-jährigen Bestehens ihrer Wehr ein buntes Fest auf der Domäne organisierten. Das hoben auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Niedere Börde, Erika Tholotowsky, und Groß Ammenslebens Ortsbürgermeister Rüdiger Pfeiffer in ihren Grußworten hervor. „Alle Feuerwehren der Gemeinde waren zu eurem Fest da, es war ein imposantes Bild, ich bin stolz auf euch“, brachte es Erika Tholotowsky auf den Punkt.

Doch Martin Kutscha machte seinen Kameraden auch bewusst, dass das gute Miteinander in der Feuerwehr nicht funktionieren würde, wenn die Kameradschaft fehlen würde. „Das haut hier wirklich hin, wir sind eine tolle Truppe, wir sind die beste Truppe.“ Und dabei schloss er alle mit ein – von der Jugendfeuerwehr über die Einsatzabteilung bis hin zur aktiven Alters- und Ehrenabteilung.