Rogätz l Für drei Kindertagesstätten, einen Hort und eine Grundschule dürfte sich in absehbarer Zeit die bauliche Situation deutlich verbessern. „Die mit dem vorzeitigen Maßnahmebeginn jetzt in Angriff genommenen Planungen, Bau- und Umbaumaßnahmen haben insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 3,6 Millionen Euro. Der Fördermittelanteil beträgt fast 2,7 Millionen Euro“, macht Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette (CDU) die Dimension deutlich.

Bei den Maßnahmen handelt es sich um die umfassende Sanierung der Rogätzer Kindertagesstätte „Elbespatzen“, die im historischen Herrenhaus des ehemaligen Gutes untergebracht ist. Dort wohnte während des Zweiten Weltkrieges auch Nobelpreisträger Max Planck. Für die geplanten umfangreichen Baumaßnahmen stehen 1,92 Millionen Euro zur Verfügung.

Umbau der Kita Cröchern

Weiterhin bekommt die Kita Cröchern einen kompletten Neubau für 703 000 Euro. „Bei einem Variantenvergleich hat sich herausgestellt, dass ein Neubau kostengünstiger zu erstellen ist, als ein Um- und Ausbau“, informierte Schmette. Der Neubau erfolgt allerdings an einer anderen Stelle.

Auch die Kita „Loitscher Lausbuben“ kommt in den Genuss des Fördermittelprogrammes. Hier stehen rund 593 000 Euro zur Verfügung. Bei den Umbaumaßnahmen soll vor allem auch Barrierefreiheit geschaffen werden.

Die Bedingungen im Hort „Weltentdecker“, der sich in einem Gebäudekomplex mit der Zielitzer Schule befindet, sollen sich ebenfalls verbessern. Für die geplanten Umbaumaßnahmen in Höhe von 370 000 Euro gibt es 277 500 Euro Fördermittel.

Antrag für Zielitzer Schule wird nachgebesser

Einen weiteren Stark-III-Antrag hatte die Verbandsgemeinde Elbe-Heide für Um- und Ausbaumaßnahmen an der Grundschule Zielitz eingereicht. „Dieser Antrag muss allerdings noch ergänzt werden“, so der Verbandsgemeindebürgermeister, „wenn die Unterlagen eingegangen sind, hat das Finanzministerium in Aussicht gestellt, dass es ebenfalls einem vorzeitigen Maßnahmebeginn zustimmen wird.“

Bei diesem Antrag handelt es sich immerhin um eine Investitionssumme von 2,15 Millionen Euro mit einem Fördermittelanteil von rund 1,6 Millionen Euro.

Insgesamt sei landesweit von 30 Maßnahmen des Stark-III-Programmes nur bei neun ein vorzeitiger Maßnahmebeginn bewilligt worden, davon vier aus der Verbandsgemeinde Elbe-Heide, stellte Thomas Schmette nicht ganz ohne Stolz fest.