Die Platzierungen

1. Wettbewerb

1. Gitte Grützner, Neuenhofer LSV (209,8 Ringe)

2. Undine Weißbrich, SV Wolmirstedt (206,7 Ringe)

3. Monika Keweloh, Neuenhofer LSV (205,9 Ringe)

Glücksschießen

1. Kathleen Bühnemann, SV Jersleben

2. Andrea Thies, Barleber SV

3. Martina Graeveling, Barleber SV

Barleben l Warum sich zum Internationalen Frauentag nicht einfach selbst beschenken? Das dachten sich 34 Damen aus insgesamt acht Schützenvereinen des Landkreises Börde und haben am 3. Frauentagsschießen in Barleben teilgenommen. Dazu hatte der Kreisschützenverband „Ohre-Kreis von 1993“ vorab alle weiblichen Vereinsmitglieder eingeladen.

Ausgerichtet wurde die dritte Auflage des Wettbewerbes diesmal auf dem Gelände des Schützenvereins in Barleben – und zwar unter der Leitung von Gitte Grützner. „Im Vordergrund steht dabei, dass die Frauen in entspannter Atmosphäre einen schönen Tag gemeinsamen verbringen“, erklärte Pressewartin Martina Graeveling von den Barleber Schützen. Zu den prominenten Gästen gehörten Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht und der Barleber Bürgermeister Frank Nase.

Geräte und Munition gestellt

Sportgeräte und Munition wurden vor Ort bereitgestellt, eigene waren ebenfalls zugelassen. Zum Einsatz kamen die Waffen bei zwei Wettkämpfen. „In diesem Jahr hat sich Gitte eine Besonderheit ausgedacht: Es gab zwei Wettkämpfe in einem“, erläuterte Martina Graeveling. Beim ersten Wettbewerb galt es, stehend mit aufgelegtem Luftgewehr 20 Schüsse abzufeuern. Die Erst- bis Drittplatzierten durften sich über Pokale freuen (siehe Infokasten), die besten 20 Teilnehmerinnen erhielten zur Erinnerung zudem eine Anstecknadel.

Anschließend traten die zehn Besten aus dem ersten Wettkampf erneut gegeneinander an – und zwar beim „Glücksschießen“. „Hierbei mussten fünf Schuss auf eine umgedrehte Glücksscheibe abgegeben werden“, erklärte die Pressewartin. Auch bei diesem Wettbewerb warteten sowohl ein Pokal als auch Urkunden auf die Besten, auf alle anderen ein kleines Präsent. Zudem erhielt der Wolmirstedter Schützenverein einen Wanderpokal dafür, dass er mit den meisten Teilnehmerinnen angetreten war. Die Siegerehrung übernahm Holger Stahlknecht persönlich.

„Eine weitere Besonderheit des Tages war, dass die Männer des Barleber Schützenvereins nicht nur für den kompletten Ablauf verantwortlich waren, sondern sich diesmal auch um das leibliches Wohl der Schützinnen und der Gäste kümmerten“, ergänzte Martina Graeveling.