Niederndodeleben l Mehr als eine Million Euro sind bislng in den Straßenausbau der Straße „Berendseen“ und Walther-Rathenau-Straße in Niederndodeleben geflossen. Am Freitag nun konnten die beiden Straßenzüge im feierlichen Rahmen wieder ihrer Bestimmung übergeben werden. Nachdem die kleinen „Schrotewichtel“, selbst Anlieger an der Walther-Rathenau-Straße ein fröhliches Lied angestimmt hatten, resümierte Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel: „Es ist doch ganz schön geworden und ich bitte nochmals um Nachsicht für die Bauverzögerungen.“

Während der Baumaßnahme wurden in beiden Straßenzügen, die ineinander übergehen, die Fahrbahn und die Gehwege erneuert. Nicht nur bei den Straßen und den Gehwegen mussten die Vorgaben des Denkmalschutzes beachtet werden, sondern auch bei der Herstellung des Brückenbauwerkes im Berendseen und des Parkplatzes an der Kirche. Die Walther-Rathenau-Straße gehört zu den ältesten Straßen im Ort überhaupt. Zudem wurde der Regenwasserkanal für den Wasser- und Abwasserzweckverband (WWAZ) im Berendseen teilweise erneuert. Für beide Straßenbaumaßnahmen sind Fördermittel aus der Dorferneuerung insgesamt in Höhe von 700.000 Euro geflossen. Der Bürgermeisterin Dank galt allen, die an der Baumaßnahme beteiligt waren, angefangen vom Bauamt der Gemeindeverwaltung über den Planer bis hin zu den bauausführenden Unternehmen.

Die Worte des Lobes häuften sich: Von einem „neuen Gesicht, das der Ort jetzt wieder bekommen hat“ war ebenso die Rede wie von „einer tollen Straße, der die marode Straße gewichen ist“ oder einem „guten Preis, der für die künftigen Generationen investiert worden ist“.