Hermsdorf l Wenn Hermsdorfs Ortsbürgermeister Dieter Dähnhardt zurückblickt, so ist er zufrieden. Bereits vor mehr als zehn Jahren wurde über die Dorferneuerung begonnen, die teils sehr schlechten Straßen des Dorfes zu erneuern. „Somit können wir heute die letzte offizielle Straße, die saniert wurde, übergeben“, erklärte er am Donnerstagnachmittag vor dem symbolischen Banddurchschnitt an der Grünen Straße. Von März bis Ende Juli dieses Jahres hatten hier die Bauarbeiter das Sagen.

Sie stellten auf einer Länge von etwa 180 Metern die Straße als eine Verkehrsmischfläche her. Entsprechend den Erfordernissen der Dorferneuerung wurde sie aus Betonsteinpflaster mit Natursteinsplittoberfläche angelegt. Die Randbereiche und Zufahrten wurden teilweise mit Natursteinpflaster gestaltet. Zugleich wurden die Nebenanlagen, so beispielsweise auch ein kleiner Platz mit einer Pumpe, hergerichtet.

Kosten betragen 258.000 Euro

Die Ausleuchtung der Straße erfolgt nun über LED-Straßenlaternen und zur ordnungsgemäßen Ableitung des Niederschlagswasser wurde ein Regenwasserkanal errichtet. Der Energieversorger Avacon wird in Kürze seine Freileitungsmasten noch entfernen. Gleichwertige Bemühungen mit der Telekom fruchteten nicht, ihre Holzmasten gehören weiterhin zum Straßenbild.

Bürgermeisterin Steffi Trittel bezifferte die Gesamtinvestition anlässlich der offiziellen Verkehrsfreigabe auf etwa 258.000 Euro. Etwa 182.000 Euro wurden davon über das Dorferneuerungprogramm durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALLF) gefördert.