Barleben l Die Mitglieder der Gesamtkonferenz der Grundschule Barleben, darunter Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff sowie Lehrer und Elternvertreter, haben mit einem einstimmigen Beschluss Anja Krause als neue Schulleiterin bestellt.

 Sie folgten damit dem Vorschlag des Landesschulamtes, das nach einem Bewerbungsverfahren die Personalie Krause der Gemeinde Barleben als Schulträger empfohlen hatte.

Ernennung durch Gesamtkonferenz

Der Bürgermeister zählte zu den ersten Gratulanten und überreichte der neuen Amtsinhaberin nach dem Beschluss einen Blumenstrauß.

Anja Krause ist allerdings kein neues Gesicht an der Barleber Grundschule, sie ist bereits seit dem Jahr 2000 an der Bildungseinrichtung tätig. Von 2009 bis 2010 übernahm sie bereits schon einmal den Schulleiterposten und vertrat damit kurzzeitig die langjährige Schulleiterin Ingrid Veit, der sie nun offiziell auf den Posten der Schulleiterin folgt.

Seit 2000 an der Schule

Eine der großen Herausforderungen für Anja Krause wird die Zusammenlegung der Gemeinschafts- und der Grundschule Barleben in einem Gebäude sein. „Meine Motivation ist es, den Prozess der Schulzusammenlegung von Seiten der Grundschule so reibungslos wie möglich zu gestalten“, erklärte Krause.

In der Gesamtkonferenz standen aber noch andere wichtige Punkte auf der Tagesordnung. „Beschlüsse zur Umsetzung des IT-Konzeptes der Grundschule sowie zum Einsatz eines Schulsozialarbeiters an der Grundschule in Zusammenarbeit mit den ‚Gemeinnützigen Paritätischen Sozialwerken – PSW GmbH Sozialwerk Kinder- und Jugendhilfe‘ und der Teilnahme am schulübergreifenden Projekt ‚Elterntaxi‘ wurden gefasst“, berichtet Barlebens Pressesprecher Thomas Zaschke.

Das Projekt „Elterntaxi“ solle mit dem Einrichten von Bring- und Abholzonen an verschiedenen Standorten in Barleben soll die Verkehrssituation im direkten Umfeld der Schulen entspannen und das Phänomen „Elterntaxi“ bewältigen.

Projekt für alle Schulen

Bei einem ersten Projekttreffen mit der Verkehrswacht Sachsen-Anhalt, Vertretern des Bau- und Ordnungsamtes der Gemeinde, der Polizei und eines Verkehrsplaners in der Ecole-Grundschule im Februar dieses Jahres hatte Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff angeregt, das Projekt auf alle Schulen und die am Standort der jetzigen Grundschule am Breiteweg zukünftig zentralisierten Kindereinrichtungen in eine derartige Betrachtung miteinzubeziehen.

Keindorff wirbt dafür: „Die Einrichtungen sind nah beieinander. Darüber hinaus ergeben sich auch für die Anwohner im direkten Umfeld der Schulen und Kindereinrichtungen positive Effekte.“