Niederndodeleben l Bereits am Morgen tummeln sich die neugierigen Besucher auf dem Vereinsgelände. Die Gastgeber haben für den großen Tag nichts dem Zufall überlassen. Beim 90. Vereinsgeburtstag legen nicht nur sie tatkräftig Hand an, sie bekommen beispielsweise Unterstützung von der Feuerwehr, dem Verein „Wir für Kinder“, die Tanzmäuse eröffnen das Jubiläum und „Werkers Welt“ präsentiert eine technikschau.

Die Kinder toben schon beizeiten auf einer Hüpfburg, die die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Peter Sommer, der Vereinsvorsitzende, zeigt sich über die große Unterstützung sehr erfreut. „Wir haben ein gutes Verhältnis zu den anderen Vereinen“, erzählt er. „In Niederndodeleben machen wir viel gemeinsam.“ Seine Mitglieder haben in der Vorbereitung fleißig gearbeitet. So wurden die Zelte aufgebaut, welche die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hat. Außerdem haben die Gärtner sich entsprechend dem Gelände gewidmet.

„Wir feiern unseren Geburtstag nicht jedes Jahr, aber die runden Zahlen begehen wir schon entsprechend“, verrät der Vorsitzende. Der ungebrochene Zustrom der Gäste gibt ihm und den Mitgliedern Recht. Unter diesen ist auch Gemeinde-Bürgermeisterin Steffi Trittel, die persönlich Glückwünsche überbringt.

Bilder

Die angebotenen Spezialitäten gehen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Die selbstgemachte Erbsensuppe ist nach anderthalb Stunden restlos verzehrt und auch die Buletten müssen nicht lange auf hungrige Mägen warten. Nur das angekündigte Ponyreiten muss ausfallen. Ansonsten vergnügen sich die jungen Festgäste an einer Bastelstraße oder lassen sich von Clown „Kuni“ Luftballonmotive modellieren. Bei der Nachwuchswehr können sie zudem eine handspritze bedienen oder ein echtes Einsatzfahrzeug besichtigen.

Der Gartenverein verfügt übrigens über 143 Parzellen, von denen im Augenblick 93 vergeben sind. Außerdem liegt Strom an. Wasser gibt es aus einigen Brunnen. Die Durchschnittsgröße einer Parzelle liegt bei 600 Quadratmetern. „Wir sind natürlich immer bemüht, die Menschen für einen Garten zu begeistern“, sagt der Vorsitzende. „Jüngere Leute wären uns auch willkommen. Diese sollten Interesse am Gärtnern mitbringen, Spaß an der Sache und der Gemeinschaft haben. Im grünen kann man sich auch gut erholen.“