Niederndodeleben l Das Wetter hat bei dem Fest der Niederndodeleber mitgespielt. „Wir hatten etwas Sorge, waren aber auch auf widrige Umstände vorbereitet“, sagt Schulleiterin Ellen Schöndube. „Letztendlich konnten wir den Ablauf wie geplant durchziehen.“

Das bedeutet, die Veranstaltung wurde in großen Teilen unter freiem Himmel absolviert. Hier und in dem Schulgebäude gab es insgesamt zwölf Stände mit den unterschiedlichsten Angeboten. Etwa 145 Schüler von 159 waren live dabei. „Die Handballer haben zeitgleich ein Trainingslager durchgeführt“, erzählt die Leiterin. „Daher mussten sie auf die Teilnahme verzichten.“

Fest war gut besucht

Aber auch so entpuppte sich das Fest als ein absoluter Höhepunkt. Weit über 800 Zuschauer sind zum 20. Geburtstag der Schule erschienen. „Optimistischere Schätzungen besagen, dass wir gar die 1000-er-Marke geknackt haben“, fügt Ellen Schöndube hinzu.

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Neben Lehrern, Schüler, Eltern und Großeltern kamen auch Ehemalige zu der Party. Ex-Schulleiterin Anneliese Schott hatte gar eine Chronik im Gepäck. Die Delegation der benachbarten Wartberg-Gemeinschaftsschule, bestehend aus Schulleiter Rüdiger Schöndube und Stellvertreter Rudi Schulze, übergab eine Palme. „Auf die sollen wir uns nicht bringen lassen“, merkt die Schulleiterin mit einem Lächeln an.

Programm voller Tanz und Zauber

Der Programmteil wurde von der Tanzgruppe „Flash“ eröffnet, welche von der Leiterin und Evi Rentzsch betreut wird. Danach folgte eine Hut-Präsentation. Der zweite Teil der Vorführungen bestand aus einer Zaubershow. Insgesamt 40 Kinder beteiligten sich daran.

Auf dem Gelände gab es mit Helium gefüllte Luftballons und als besondere Attraktion eine Zockerecke. „Da haben die Kinder dann schon einmal die Autos ihrer Väter als Einsatz gebracht“, berichtet Ellen Schöndube und lacht. „Die Stationsbetreuung ist teilweise von Lehrern und von Eltern übernommen worden.“

Mehr Nachwuchs kommt

Besonderen Zuspruch erhielt auch der „Marktplatz der Kinder“. Einen gesonderten Trödelmarkt gab es außerdem noch. Hier stöberte so mancher Besucher in den ausgelegten Büchern. So auch die achtjährige Milane, die mit ihren Eltern zu dem Fest gekommen war. „Von der Kindertagesstätte haben wir ebenfalls Besuch bekommen“, verrät die Leiterin. „Wir haben zum neuen Schuljahr etwa 60 Einschüler, daher richten wir sogar drei erste Klassen ein.“ Die Schülerzahl schnellt damit auf den Rekord von 180 hoch, die Kinder sind dann auf insgesamt neun Klassen verteilt.

Die Cocktailbar bot den Gästen zahlreiche nichtalkoholische Getränke und durchaus ein Gläschen Sekt. Der Verein „Wir für Kinder“ aus Niederndodeleben bastelte mit den Kleinen Leuchttürme, die sich als echte Renner erwiesen. An der Schminkstation bewiesen einige Eltern großes künstlerisches Talent.

Leider kein Hüpfspaß

Ärgerlich war für die Mitarbeiter lediglich, dass die eigentlich angekündigte Hüpfburg nicht in Niederndodeleben auftauchte. „Die Kinder haben danach gefragt, wir konnten ihnen auch nicht erklären, wie es zu dieser Panne gekommen ist“, sagt die Schulleiterin. Ein großes Lob hat sie jedoch für ihre Mitarbeiter und die zahlreichen Helfer parat. Die Party ging bis in die frühen Abendstunden.