In den einzelnen Klassenstufen gewannen folgende Mannschaften den 8. Schüler-Großboot-Cup

Bei den vierten Klassen siegten:

1. Platz: Gutenberger Wasserkids

2. Platz: Die Paddelfische

3. Platz: Diester-Horror

Bei den fünften Klassen siegten:

1. Platz: Team Unicorn

2. Platz: Team Pizzabäcker

3. Platz: Team Hashtag One

Bei den sechsten Klassen siegten.

1. Platz: Kanalratten

2. Platz: Die nassen Krassen

3. Platz: Die Hotten-Schlotten

Bei den siebten Klassen siegten:

1. Platz: Die Fischkutter

2. Platz: Die Gutesten

3. Platz: Die Larrys

Wolmirstedt l Die Sonne brannte schon in den frühen Morgenstunden auf den Kanal. Dort wetteiferten 40 Schüler-Teams aus Wolmirstedt, Zielitz und Wanzleben um den Schüler-Großboot-Cup. Den Gesamtpokal nahm die Gutenberg-Schule mit. Deren Teams hatten die meisten Rennen der Vorläufe gewonnen.

Die Mannschaften hatten sich im Vorfeld originelle Namen überlegt, manche sogar eine passende Rennkleidung gestaltet. Die „Banana-Splits“ der Gutenberg-Schule hatten sich tropische Früchte auf weiße T-Shirts gemalt, Lehrerin Stefanie Hennig hatte sich für das Bild einer Ananas entschieden. Damit folgen sie der Intention des Kanu-Vereins. „Der Großboot-Cup soll schließlich Spaß machen“, betont Lutz Neumann, der zusammen mit Joerg Landmann die Rennen moderierte.

Spaß spielt wichtige Rolle

Insgesamt sorgten gut 40 Helfer dafür, dass die Starts funktionierten, die Zeit richtig gestoppt wurde, die Gruppen eingewiesen wurden, dass Essen und Trinken unter die Leute kam. „Auch viele Vereinssportler gehörten zum Helferteam“, erzählt Vereinsvorsitzender Swen Kleinau, „sie agierten in den Booten als Steuermann oder betreuten den Zieleinlauf.“ Dafür bekamen sie schulfrei.

Bilder

Der Schiffsverkehr auf dem Kanal macht während des Großbootcups keine Pause. So müssen die Kinder ihre Rennboote immer wieder ans Ufer fahren, den Start hinausschieben, damit die großen Kähne oder Sportboote die Wasserstraße passieren können. Die Berufsschifffahrt hat auf jeden Fall Vorrang. Dennoch, auch für Schiffer gelten Regeln, so wie für Autofahrer auf Straßen.

Kanuverein als Veranstalter

Im Bereich des Bootshauses ist es beispielsweise verboten, den Schub zu nutzen. „Das heißt“, erklärt Swen Kleinau, „dass die Schiffer sich ohne Motorkraft durch diese Strecke durchtreiben lassen, um den Wellenschlag zu verringern.“ Nicht alle Sportbootführer folgten während des Schüler-Großboot-Cups dieser Beschilderung. Doch die Wasserschutzpolizei hatte ein wachsames Auge und zog sündige Freizeitkapitäne prompt zur Verantwortung.

Der Schüler-Großboot-Cup wird auch im kommenden Jahr wieder ausgetragen. „Wir wollen jeder Schülergeneration dieses Erlebnis bieten“, begründet der Kanu-Vereinschef.

Der Großboot-Cup für die „Großen“ findet am heutigen Sonnabend hingegen zum 20. und letzten Mal statt. Die Kanuten freuen sich, wollen es noch einmal richtig krachen lassen. Für die Zukunft wollen sie neue Pläne schmieden.