Fördermittelbescheid für Ausbau der Straße im Bornstedter Ortskern übergeben

Große Freude für die Kleine Straße

Von Maik Schulz

Die Kleine Straße in Bornstedt kann ausgebaut werden. Ein Förderbescheid über 192000 Euro ist übergeben. Die Ausschreibungen sollen noch 2013 beginnen. Baustart ist für das Frühjahr 2014 geplant.

Bornstedt l Ein besonderes Frühstück nach einer anstrengenden Nachtschicht wartete auf Bornstedts Ortsbürgermeister Andreas Arnecke im Rathaus der Hohen Börde. Eine Förderzusage über 192000 Euro für den Ausbau der Kleinen Straße garnierte Käse- und Salamibrötchen. Beate Prange vom Amt für Landwirtschaft Forsten und Flurneuordnung (ALFF) überreichte den offiziellen Bescheid.

Seit Jahren hatte die Kleine Straße auf dem Wunschzettel der Ortschaft Bornstedt gestanden. "Der Zustand ist wirklich schlimm, mit einem Rollator sind weder Gehweg noch Fahrbahn passierbar", betonte Andreas Arnecke.

Gemeinde ist Musterschüler bei Förderanträgen

Wie bereits vor Jahren die Achtstraße im alten Bornstedter Dorfkern soll nun auch die Kleine Straße mit Fördermitteln ausgebaut werden. Der Ausbau der Straße soll laut Angaben von Bauamtsleiter Rüdiger Schmidt im Frühjahr beginnen und im Herbst kommenden Jahres abgeschlossen sein. Mit dem übergebenen Fördermittelbescheid können jetzt die Ausschreibungen angeschoben werden.

Insgesamt kostet der Ausbau der 243 Meter langen Straße 345000 Euro. Die Finanzierung des Eigenanteils - immerhin 153000 Euro- hatten die Ratsausschüsse und der Gemeinderat bewilligt.

Dass wiederum die Gemeinde Hohe Börde von Fördermitteln profitiert, kommt laut Aussagen von Beate Prange nicht von ungefähr. "Die Gemeinde war die einzige in unserem Verantwortungsbereich gewesen, die fristgemäß zum 1. Juni 2013 ihre Bedarfsmeldungen für dieses Jahr bei uns eingereicht hat. Die Einzige!", unterstrich Prange und lobte weiter: "Akkurate Förderanträge, die meist keiner Vervollständigung bedürfen, die Einbettung in integrierte Entwicklungskonzepte mit Berücksichtigung des demografischen Faktors und ein gesicherter Finanzierungsanteil der Gemeinde - das zeichnet seit Jahren die Arbeit der Hohen Börde aus."

Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel ergänzte: "Verwaltung und Kommunalpolitik sind stets bemüht, parallel zu unserem Tagesgeschäft bewilligungsreife Anträge in der Schublade zu haben, um sich eröffnende Fördermöglichkeiten rechtzeitig - auch kurzfristig - nutzen zu können." Seit vielen Jahren sei es Maßgabe der kommunalen Investitionspolitik, Großinvestitionen nur mit Fördermitteln zu realisieren.

Um diese Chancen auch im kommenden Jahr effektiv nutzen können, luden die Vertreter des Rathauses Hohe Börde ihre Gäste vom ALFF zu einer Erkundungsreise durch die Hohe Börde. Im Blickpunkt dabei waren Investitionswünsche der Ortschaften. Im Ausschlussprinzip erkundete die Gemeinde beim Gespräch mit Beate Prange und Eckhard Denecke vom ALFF, welche Projekte potenziell Aussicht auf Förderung haben könnten und welche nicht.