Barleben l Für die Entwicklung einer Gemeinde ist ein Flächennutzungsplan, auch bekannt als F-Plan, unerlässlich. Dieser zeigt an, welche Flächen für Wohnen, für Gewerbe oder für die Landwirtschaft bestimmt sind. Im Jahr 2018 hatte der Barleber Gemeinderat mit einem Planaufstellungsbeschluss die Erstellung eines aktuellen Papiers beschlossen.

Im September des Jahres erfolgte ein Zuwendungsbescheid der Investitionsbank zur Umsetzung des Projektes und die Beauftragung eines Planungsbüros.

Vorentwurf liegt vor

Nun liegt ein Vorentwurf vor, der während der Hauptausschusssitzung am Dienstag ab 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Gemeinde Barleben im Breiteweg 147 diskutiert wird.

Laut Beschlussvorlage sind die bestehenden F-Pläne der Ortschaften in die neue Planung mit einbezogen worden. Änderungen bezögen sich in der Regel auf Teilflächen. Die Bedarfsplanung soll anhand aktueller Daten nochmals überrechnet worden sein.

Bauplätze für Meitzendorf

So sieht der Vorentwurf rund 50 Bauplätze allein für die Ortschaft Meitzendorf vor. Möglichkeiten für die Ausweisung von Wohnbauflächen werden entlang und parallel der Wolmirstedter Chaussee sowie parallel zur Jersleber Chaussee gesehen. Das Wochenendhausgebiet „Jersleber See“ wurde in die aktuelle Vorplanung übernommen.

Für Ebendorf wurde der Bedarf von 60 Bauplätzen errechnet. Möglichkeiten für Wohnbebauung werden nördlich am Dahlweg, östlich des „Bördehofes“ sowie östlich und südlich des örtlichen Pflegeheims gesehen. Gewerbeflächen könnten im Kleinen Schleifweg entstehen. Südlich der Bundesstraße 71 soll ein Grünstreifen angelegt werden.

Weitere Eigenheime geplant

Für Barleben sollen rund 200 Bauplätze vorgehalten werden, so allein nördlich und südlich der Wohngebiete „Ammensleber Weg I und II“ 158 Einfamilienhäuser.

Gegenüber der Bahnlinie würde eine Fläche für Lärmschutzmaßnahmen freigehalten. Ferner könnte das Wohngebiet „Schinderwuhne Süd“ um 40 Einfamilienhäuser erweitert und die Fläche östlich der Rothenseer Straße für fünf weitere Einfamilienhäuser in Frage kommen.

Über den Inhalt des Vorentwurfs sowie den Zeitplan der öffentliche Auslage entscheidet dann der Gemeinderat final am Dienstag, 17. Dezember, ab 18 Uhr im Gemeindesaal.