Glindenberg l Wieder ist ein Deichabschnitt zwischen Heinrichsberg und Glindenberg fertiggestellt, der Abschnitt 2b. Besonders erfreulich: Damit ist die Deichstelle am Kilometer sechs, die beim Juni-Hochwasser nur knapp vor dem Bersten bewahrt wurde, saniert. Bis zu diesem Angstpunkt führt das neue Deichstück von Heinrichsberg aus. Es verfügt über einen ein Kilometer langen asphaltierten Deichkronenweg und eine ebenso lange Berme, also einen Deichverteidigungsweg, der landseitig neben der Krone angelegt ist und im Hochwasserfall schwere Einsatzfahrzeuge trägt. Am Kilometer Sechs ist der Wendehammer.

Die Höhe des neuen Deiches soll die Bergsenkung ausgleichen, mit der bis in das Jahr 2064 als Folge des Kaliabbaus gerechnet wird. Deshalb beteiligt sich auch das Zielitzer Kaliwerk an den Deichbaukosten.

Für den jetzt fertiggestellten Abschnitt 2b zwischen Kilometer 5,99 bis 6,96 wurden insgesamt rund 1,25 Millionen Euro ausgegeben sowie 4000 Kubikmeter Dichtungsmaterial und 41 000 Kubikmeter Stützkörpermaterial verbaut.

Während 2b fertig gestellt wurde, ist der Stützkörper von 2c schon vorfristig auf die Höhe des alten Deiches gewachsen. Das ist der letzte Abschnitts, der bis Glindenberg führt. Bauende dafür soll im April sein.