Wolmirstedt l Blickt man auf die Wolmirstedter Hochzeitsstatistik, dann kommt man in erster Linie zu drei Erkenntnissen: Geheiratet wird wenig überraschend überwiegend in den Frühlings- und Sommermonaten, frequentiert werden hauptsächlich zwei der drei möglichen Trauorte und die Gesamtzahl der Eheschließungen bleibt auf einem konstanten Niveau.

Juli und August beliebt

Vor allem im Juli und August sind Termine bei den Womirstedter Standesbeamten sehr begehrt. 15 Mal gaben sich Paare im Juli das Ja-Wort, im August immerhin 13. Dicht dahinter liegen der Mai und Juni mit jeweils neun Trauungen. Es folgt der September mit acht Hochzeiten. Die Winter- und Herbstmonate sind hingegen für die Wolmirstedter Standesbeamten eine regelrechte Saure-Gurken-Zeit. Im Januar wurde nur eine Ehe geschlossen. Offensichtlich bei Paaren ähnlich unbeliebt präsentiert sich der für seine Wetterkapriolen bekannte April. Ein leichter Anstieg ist dann wieder im Dezember zu verzeichnen.

70 Hochzeiten im Jahr 2018

Insgesamt gaben sich in der 12.000-Einwohner-Stadt Wolmirstedt 70 Paare das Ja-Wort. Im Vergleich zu 2016 (74) und 2017 (73) nur ein leichter Rückgang. Und in Relation zu Städten wie beispielsweise Salzwedel (25.000 Einwohner, 90 Trauungen) und Stendal (38.000 Einwohner, 177 Trauungen) eine respektable Quote.

Bei den Trauorten wiederum liefern sich in Sachen Beliebtheit das Trauzimmer im Rathaus und die Schlosskapelle eine dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen. 32 Trauungen wurden im Rathaus vollzogen, nur eine weniger in der Schlosskapelle. Das Kaminzimmer im Bürgerhaus, obwohl auf der Homepage der Stadt der historische Charme angepriesen werden, fristet dagegen ein Schattendasein. Lediglich sieben Hochzeitspaare wollten hier ihren besonderen Tag feiern. Das mag daran liegen, dass im Rathauses die Feier sehr individuell gestaltet werden kann. Für die Schlosskapelle spricht sicherlich auch die Umgebung mit der Parkanlage.