Neuer Wald

Junge Bäumchen wurden in Wolmirstedt vor drei Jahren gepflanzt

Greifen Unternehmen in die Landschaft ein, muss an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden. In Wolmirstedt entsteht neuer Wald.

Von Gudrun Billowie
Dominik Legierski verschaft jungen Eichen Luft.
Dominik Legierski verschaft jungen Eichen Luft. Foto: Gudrun Billowie

Wolmirstedt - Vor drei Jahren wurden auf einer Fläche zwischen Wolmirstedt und Glindenberg, in der Nähe des Kuhbuschs, junge Bäumchen aufgeforstet. Eichen, Ulmen, Eschen und frühblühende Traubenkirsche wurden in die Erde gesetzt.

Stromtrasse kostet Natur

Diese Aufforstung ist eine Ausgleichsmaßnahme von 50 Hertz. Der Stromnetzbetreiber muss für neue Stromtrassen mitunter Wald entfernen, der an anderer Stelle wieder entstehen muss. Das muss nicht - wie in diesem Fall - neuer Wald sein. Manchmal werden Lurchtümpel geschaffen oder zubetonierte Fläche entsiegelt.

Bäumchen brauchen Pflege

In Wolmirstedt soll jedoch ein kleiner Wald entstehen. Bis es soweit ist, müssen die jungen Bäumchen regelmäßig gepflegt, das Kraut zwischen den Setzlingen entfernt werden, damit sich ein Wald entwickeln kann. Das erfordert Handarbeit, aber auch Maschinen werden eingesetzt. Darum kümmern sich Landschaftspfleger, zu denen auch Dominik Legierski gehört.