Ebendorf l Drei Eindrücke drängen sich beim Betreten der Ebendorfer Kirche auf: Die vielen Menschen an den beiden langen Kaffeetafeln, die unzähligen unterschiedlichen Kuchen darauf und die psychedelische Musik. Hat sich das Auge daran sattgesehen, fallen auch die üppigen Blumensträuße ins Auge, dazu die mit Kürbissen gefüllten Schalen, die überall in der Kirche drapiert sind. Das Fazit ist klar: Ebendorf zelebriert das Erntedankfest in der Kirche, sämtliche Energie fließt hier zusammen.

Wieviele Kuchen dort genau auf den Tischen standen, konnte Ute Lüder vom Gemeindekirchenrat nicht sagen. Nur so viel: „Alle Mitglieder des Heimatvereins haben gebacken.“

Apfelkuchen, Kirschkuchen, Sägespänekuchen, Schmandtorte... wer unter den leckeren Sorten nicht das passende Stück gefunden hat, kann vermutlich mit Süßem nichts anfangen. Die Musik des Trios „Klangwelten“ zauberte nach dem Kaffeetrinken eine eigene Atmosphäre in die Kirche. Zentrales Instrument war das Didgeridoo, ein Instrument, das aus Ästen oder Stämmen gefertigt wird. Die Musiker stapelten tief, wollten Glauben machen, dass ein Didgeridoo einfach ein Rohr sei, notfalls ein Staubsaugerrohr, Hauptsache, es wird richtig hineingeblasen. Ganz so einfach wird es wohl nicht sein, doch solche und andere wissenswerte Geschichten rund um die Musikinstrumente erfuhren die Besucher zwischen den Titeln. „Klangwelten“, das sind die Musikfreunde Enrico Genz, Mario Brandt und Michael Rohde aus dem Dorf Sanne der Altmark.