Ebendorf l Mit den „fleißigen Handwerkern“ besangen Kinder aus der Kita „Gänseblümchen“ am Dienstagvormittag den Baufortschritt am neuen Gebäude der Kindertagesstätte, das seit September 2017 am Schnarsleber Weg entsteht. Während die Bauleute bereits dabei sind, auf der Grundplatte die Wände hochzuziehen, haben Vertreter aus Kita, Gemeinde Barleben und Ortschaft Ebendorf am Dienstag eine Zeitkapsel gefüllt, die ihren Platz in der fertigen Kita bekommen soll.

Allerdings verschwindet sie nicht in der Bodenplatte oder anderweitig unerreichbar für die Nutzer der Kita, sondern bekommt einen Platz im Bereich des Eingangsbereichs, wo sie hinter Glas sichtbar bleibt. Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff bemerkte: „Wir haben das ja auch schon in der Mittellandhalle so gemacht.“ In der Zeitkapsel gelandet sind ein Amtsblatt, mehrere Kinderzeichnungen der neuen Kita, etwas Kleingeld und eine Volksstimme vom Dienstag.

Etwas in Verzug geraten

Architekt Michael König merkte an, dass der Bau wegen des winterlichen Wetters der vergangenen Wochen etwas hinter dem Zeitplan liegt. Bürgermeister Keindorff ergänzte: „Wir rechnen mit dem Richtfest im Frühsommer, den Zeitrückstand von ein paar Wochen können die Bauleute sicher aufholen.“ Ehrgeizig ist der Plan dennoch: Bereits am 2. Januar 2019 sollen die Kinder ins Gebäude einziehen.

120 Kinder sollen einmal Platz in der Kita haben, das sind 43 Plätze mehr als momentan. In fünf Gruppenräumen mit jeweils dazugehörigen Sanitärräumen, Garderoben und Schlafräumen können die Mädchen und Jungen dann spielen, schlafen und lernen.

Cafeteria und Forscherlabor

Die Krippenkinder im Alter von bis drei Jahren werden im Erdgeschoss untergebracht, die älteren Kinder im Obergeschoss. Die Kita wird barrierefrei, ins obere Geschoss wird ein Aufzug führen.Einige Räume, die es bislang im Altbau nicht gibt, werden die Kinder voraussichtlich ab Januar 2019 erobern können. Es wird einen Bewegungsraum geben, um dem Konzept der Bewegungs-Kita Rechnung zu tragen, außerdem eine Cafeteria, ein Forscherlabor und einen Snoezelraum.

So können die Kinder und Erzieher das Programm „Bildung elementar“ auch umsetzen. Die notwendigen Personal- und Büroräume werden ebenfalls angelegt.