Eichenbarleben l Der Bauboom und der Zuzug junger Familien in der Gemeinde Hohe Börde reißt nicht ab. Darauf hat auch der Gemeinderat mit einem Beschluss reagiert. Er erteilte seine Zustimmung, die ehemalige Schule in Eichenbarleben so zu renovieren, dass sie als Kindertagesstätte genutzt werden kann. Somit konnte die Kindertagesstätte „Parkräuber“ erweitert werden. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das befanden nicht nur die Kinder und die Erzieher, sondern am Dienstagnachmittag auch zahlreiche Gäste, darunter Eltern, Großeltern, Vertreter des Gemeinderates und der Verwaltung, Leitungskräfte aus anderen Kindereinrichtungen der Hohen Börde und Vertreter der beauftragten Unternehmen.

Einrichtung in jeder Ortschaft

„Ich freue mich, dass wir jetzt genügend Kita-Plätze haben“, erklärte Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel in ihrem Grußwort. Sie verwies darauf, dass es in jeder Ortschaft der Hohen Börde eine Kindereinrichtung gibt, die den Eltern mit kurzen Wegen ermöglicht, ihre Kinder betreuen zu lassen.

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Entstanden sind, wie Rüdiger Schmidt als Bauamtsleiter der Gemeinde Hohe Börde erklärte, sechs neue Gruppenräume und drei moderne Bäder. Zudem ist der Bereich um das ehemalige Lehrerzimmer in einen Personalbereich umgewandelt worden.

Insgesamt sind etwa 600.000 Euro in die Renovierung geflossen. Dabei wurden Decken und Fußböden erneuert, die Elektrik und Beleuchtung modernisiert und Terrassentüren in die Räume eingebaut. Der Sonnenschutz wird noch angebaut. „Insgesamt haben wir 14 Lose vergeben“, so Rüdiger Schmidt.

Schulaula kann auch genutzt werden

Mit der Renovierung konnte Platz für die Betreuung von weiteren 55 Kindern aus allen Ortschaften der Gemeinde Hohe Börde geschaffen werden – aufgeschlüsselt in 20 Krippenkinder und 35 Kinder im Kindergartenalter.

In ihrem kleinen Programm zur offiziellen Einweihung brachten es die Kinder auf den Punkt: „Nun haben wir neue Räume, ein Jeder kann es sehen, wir sagen herzlich Danke, denn sie sind wunderschön!“ Und auch die Führungskräfte aus den anderen Kindereinrichtungen der Gemeinde waren sich einig: Für die Erzieher bedeutet das wesentlich bessere Arbeitsbedingungen, für die Eltern ist es ein „Glücksfall“.

Eichenbarlebens Ortsbürgermeister Detlef Binkowski hatte ebenso ordentlich Grund zur Freude. Er sah aber auch noch etwas Potenzial in dem Gebäude und dem Gelände. So wäre die Nutzung der Aula ein zusätzliches Plus für die Kita.