Die Besten der Ausstellung im Überblick

Kreismeister:

l Reinhold Pickert (Verein G783 Weferlingen) mit Helle Großsilber

l Otto Bertram (G386 Lindhorst-Colbitz), Graue Wiener dunkelgrau

l Matthias Hauf (G817 Angern), Weißgrannen schwarz

l Markus Gamroth (G24 Barleben), Sallander

l Hendrik Arendt (G196 Niederndodeleben), Deutsche Kleinwidder wildfarben

l Eckhard Freitag (G908 Dodendorf), Kleinsilber blau

l Wilfried Busse (G877 Ochtmersleben), Holländer japanerfarbig-weiß

l Ulrich Venzke (G207 Oschersleben), Lohkaninchen schwarz

l Günther Wendlandt (G24 Barleben), Hermelin Rotauge

l Hendrik Arendt (G196 Niederndodeleben), Satin-Elfenbein Rotauge

Kreisjugendmeister:

l Johannes Täger (G789 Ivenrode), Zwergwidder wildfarben

Beste Vereins-Gesamtleistung: G386 Lindhorst-Colbitz

Schackensleben l Für die Rassekaninchenzüchter des Landkreises Börde hat die Schau-saison mit einer Premiere begonnen. Sie haben für ihre Kreisschau diesmal die Prokon-Halle in Schackensleben für sich entdeckt – bisher eine „Hochburg“ der Rassegeflügel- und der Rassekatzenzüchter. Die Idee, diese Halle für die Kreisschau zu nutzen, erfolgte auf Initiative der Rassegeflügelzüchter – in Person Stefan Brücher, der zugleich Vorsitzender des Rassegeflügelzuchtvereins Schackensleben und Umgebung sowie Vorsitzender des Kreisverbandes der Rassegeflügelzüchter Ohre ist.

Besonders zufrieden mit der Schau zeigte sich Martin Stichnoth in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Börde-Ohrekreis. Insgesamt 76 Züchter aus 18 Vereinen im Kreisgebiet, darunter elf Jugendzüchter, hatten eine stattliche Anzahl von fast 400 Tieren in einer großen Rassevielfalt zusammengetragen.

Und auch die Bewertungen, die die Preisrichter mit fachlichem Auge vor der offiziellen Ausstellung abgegeben haben, konnten sich sehen lassen. „Wir haben eine sehr gute Qualität, allein 40 Tiere sind mit der Höchstnote ‚vorzüglich‘ bewertet worden“, erklärte Martin Stichnoth. Die Zahl der Tiere, die aufgrund von größeren Mängeln in den Zuchtmerkmalen mit dem Prädikat „nicht befriedigend“ abgestempelt wurde, war mit 18 nicht einmal halb so groß.

Bilder

Neuem gegenüber aufgeschlossen

Doch auch wenn die ein oder andere Niederlage bei Ausstellungen hin und wieder schmerzt, so zeigen sich die Rassekaninchenzüchter auch Neuem gegenüber aufgeschlossen. Beispiel dafür sind neue Rassen wie Große Marderkaninchen, Blaue Holicer, Sallander oder Zwergwidder-Satin, die die Züchter hier zur Schau stellten und um die Kreismeisterschaft kämpften.

Erfolgreich ging Mario Peters aus dem Niederndodeleber Rassekaninchenzuchtverein aus dem Wettbewerb. Eines seiner Kaninchen der Rasse „Blaue Holicer“ wurde zur „besten Häsin der Schau“ gekürt. Der beste Rammler war ein Grauer Wiener wildfarben aus dem Stall von Andreas Bertram (Lindhorst-Colbitz).

Gerade die Neuheit der Blauen Holicer war entscheidend, warum sich Mario Peters vor vier Jahren für diese kleine Rasse neben Schwarzloh als Zweitrasse entschied. „Ich wollte ein bisschen Auflockerung in unseren Verein bringen“, so der Züchter. Der Ochtmersleber Günter Kohl entdeckte auf der Europaschau im vorigen Jahr sei Herz für die Sallander. Sie sehen seinen Thüringern ähnlich.