Colbitz l Die Initiativgemeinschaft für den Erhalt der katholischen Kirche Colbitz um Marianne Bubbert lud am Sonnabend wieder zu ihrem beliebten Lesecafé ein.

Zu Gast war die Magdeburger Lyrikerin Helga Schettge, die in Colbitz schon bestens bekannt ist. Ihre nunmehr dritte Lesung war ein bunter Poesie-Mix. Vor allem aus dem „Sechsten Magdeburger Poesiealbum“ mit dem Titel „Kastanienblüten“, das im vergangenen Jahr erschienen ist. Der Lyrikband hat, wie auch viele Gedichte von Helga Schettge, direkten Bezug zu ihrer Heimatstadt Magdeburg, der sich die Autorin sehr verbunden fühlt. Traditionell sind ihre Themen so vielfältig und bunt wie das Leben selbst. Betrachtungen über die Natur nehmen wieder einen großen Raum ein. Sie werden humorvoll oder besinnlich dargestellt. Aus den Versen von Helga Schettge spricht ihre ungebrochene Lebensfreude, die dem Leser Optimismus und Hoffnung geben kann. Die Texte, gefielen den Zuhörern offenbar sehr gut, denn es gab reichlich Applaus.

Marit Giechau bereicherte den Nachmittag mit ihrem zauberhaftem Spiel auf der Querflöte. Sie brachte unter anderem „Bourrée“, ein Menuett, „Viva la Vida“ und eine Jazz-Variation zu Gehör. Die Frauen der Kirchengemeinde um Marianne Bubbert hatten wieder leckeren Kuchen gebacken und frischen Kaffee gebrüht.

„Ein neues ,Magdeburger Poesiealbum‘ scheint durchaus möglich zu sein, aber dann erst 2020“, verriet die Autorin, die an diesem Nachmittag aber auch schon verschiedene neue Gedichte zu Gehör brachte.

Marianne Bubbert bedankte sich zum Schluss mit herzlichen Worten und einem bunten Blumenstrauß bei Helga Schettge für den besinnlich-fröhlichen Nachmittag und lud sie zu einer weiteren Lesung nach Colbitz ein. Außer „Kastanienblüten“, gehören zur Reihe „Magdeburger Poesiealbum“ der Lyrikerin Helga Schettge die Titel „Robinienschnee“ (2002), „Wo fliegen unsre Träume hin…“ (2005), „Blätter wie Seide“ (2008), „Sommer-Sonett“ (2011) und „Blattgold der Bäume“ (2014).