Dahlenwarsleben l Der kleine aber feine Weihnachtsmarkt des Heimat- und Kulturvereins Dahlenwarsleben ist in der Niederen Börde eine angesagte Adresse.

Scharen auf dem Kirchplatz

Das wissen offensichtlich auch die Einwohner und Besucher aus der Umgebung, denn sie strömten scharenweise auf den Platz vor der Kirche, um sich dort allerhand leckere und nahrhafte Speisen schmecken zu lassen, die ihnen von den Vereinsmitgliedern kredenzt wurden.

Die Hauptattraktion wartete aber in dem Gotteshaus auf die neugierigen Gäste. Dort wurde das traditionelle Weihnachtsmärchen gezeigt.

Mit dem Titel „Wo bleibt der Weihnachtszauber“ versprach dieses auch ein stimmungsvolles Thema. Die Besonderheit dabei, das Stück war selbst geschrieben und stammt, wie bei vielen Aufführungen zuvor, aus der Feder von Vereinsmitglied Grit Gehrmann.

Bund und fantasievoll

Die in mehrere Bereiche aufgeteilte Bühne präsentierte sich bunt und fantasievoll geschmückt und die motivierten Hobbyschauspieler liefen zu großer Form auf.

Mit dabei waren auch eine Menge Emotionen, denn das Stück ist das vorerst letzte, welches hier aufgeführt wurde. Die Kirche wird ab demnächst saniert und verwandelt sich in ein Kolumbarium. Das war nur ein Grund mehr für alle Beteiligten, noch einmal alles zu geben.

Bis auf den letzten Platz gefüllt

Die Zuschauer im nahezu bis auf den letzten Platz gefüllten Auditorium gingen gehörig mit und sparten nicht mit Applaus. Das war schon bei der Eröffnung mit dem Auftritt der Kleinen von der Kindertagesstätte „Hoppetosse“ zu bemerken.

Der ungewöhnliche Name ist übrigens die Bezeichnung des Schiffs von Kapitän Efraim Langstrumpf, dem Vater der Figur Pippi Langstrumpf aus den Geschichten von Astrid Lindgren. Das moderne Märchen beinhaltete alles, was das Kinderherz begehrt.

Kumpelfeen lästern

So lästerten Feelizitas und ihre Kumpelfeen über Weihnachten und so ganz nebenbei wurde der heutige Handyempfang auf die Schippe genommen, was für so manchen Lacher im Publikum sorgte.

Im Einsatz waren unter anderem zwei Mäuschen, ein Chefengel, Frau Holle, der Weihnachtsmann sowie Santa Clausia. Zum großen Finale sangen alle gemeinsam ein Lied und blickten auf die zurückliegenden Jahre zurück.

Autorin Grit Gehrmann und das Schauspielerteam zeigten sich sichtlich ergriffen und nahmen den tosenden Beifall entgegen.