Ortsbürgermeister feierte am Sonnabend sein 20-jähriges Dienstjubiläum

"Manni" bewegt viel in Ebendorf

Von Karl-Heinz Klappoth

Manfred Behrens (CDU), Ortsbürgermeister von Ebendorf, feierte am Sonnabend sein 20-jähriges Dienstjubiläum. Zu den zahlreichen Gästen gehörten an diesem Tag auch Innenminister Holger Stahlknecht und Verkehrsminister Thomas Webel (beide CDU).

Ebendorf l "Manni" - so wird der Ortsbürgermeister und Bundestagsabgeordnete der CDU nicht nur von seinen Parteifreunden gerufen - hat in seiner über 20-jährigen politischen Karriere schon einiges erlebt. Doch was dem Ortsbürgermeister am vergangenen Sonnabend anlässlich seines Dienstjubiläums an Zuspruch entgegengebracht wurde, hat den bodenständigen Ebendorfer zutiefst berührt.

Zu den zahlreichen Gratulanten, die sich an diesem Vormittag im wahrsten Sinne des Wortes die Klinke in die Hand gaben, gehörten auch zwei Minister - Thomas Webel, Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt, und Innenminister Holger Stahlknecht. Doch auch Landrat Hans Walker, Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und Steffi Trittel, Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Hohe Börde, reihten sich ein in die große Schar der Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und Sport.

In seiner kurzen Ansprache im Bürgerhaus erinnerte dann Manfred Behrens, der seit je her eher ein Mann der Tat als der großen Worte ist, daran, dass er am 11. April 1991 ganz bewusst die Wahl zum Bürgermeister angenommen hat, "um nach der Wende am Aufschwung mitzuhelfen". Der heutige Ortsbürgermeister, dessen Meinung seit 1999 im Kreistag ebenso gefragt ist wie seit 2009 in der CDU-Fraktion des Bundestages, wird aber nie müde, die Teamarbeit in Ebendorf zu würdigen: "Was sich in den vergangenen 20 Jahren hier getan und verändert hat, ist die Leistung unzähliger Bürger."

Und die Zahl der Einwohner ist seit 1989 stetig gewachsen. "Bis heute hat sich die Anzahl fast verdreifacht, leben weit über 2000 Menschen im Ort." Dabei freut es den Ortsbürgermeister, dass gerade die Zahl der Kinder stetig zugenommen hat: "Das zeigt mir, dass Ebendorf in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine sehr junge und liebenswerte Ortschaft geworden ist."

Dafür steht zum Beispiel die Dorferneuerung, die in den Jahren zwischen 1999 und 2005 wesentlich zum neuen Antlitz beigetragen hat. Ein Meilenstein war auch 1996/97 der Neubau des Gerätehauses. Neben den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ebendorf nehmen nicht weniger als elf Vereine aktiv am gesellschaftlichen Leben teil. Wobei der Sportverein mit zehn Abteilungen und inzwischen 430 Mitgliedern der zahlenmäßig stärkste ist. 2005 nahmen die Sportler die Johannes-Liebig-Sporthalle in Besitz.

Am Sonnabend aber standen zunächst die Kleinen im Mittelpunkt. Die Mädchen und Jungen der Kita "Gänseblümchen" brachten ihrem Ortsbürgermeister ein Ständchen. Erst dann durften Innenminister Stahlknecht und Verkehrsminister Webel ans Mikrofon, um einen Mann zu würdigen, der in den vergangenen 20 Jahren in der Börde einiges bewegt "und noch viel vor hat".