Wolmirstedt l 107 Läufer sind am Sonnabend beim 7. Kanal-Ultra in Wolmirstedt an den Start gegangen. Elf davon starteten um 7 Uhr auf eine 60-Kilometer-Strecke, die anderen 96 Läufer begannen ihren Lauf um 9 Uhr von der Schlossdomäne in Wolmirstedt aus. Für sie hieß das Ziel bei warmem Wetter: 30 Kilometer.

Obwohl das Thermometer bereits in den Morgenstunden die 20 Grad Celsius überschritten hatte, waren alle Läufer motiviert den Kanal-Ultra für sich zu entscheiden. „Wir haben heute sogar noch 16 Nachmeldungen erhalten“, berichtete Organisatorin Petra Schultz.

Schleife durch die Stadt

„Die Teilnehmer schätzen den Kanal-Ultra, weil sie sich hier unter Wettkampfbedingungen auf einen Marathon vorbereiten können“, informierte Petra Schultz. Neben der Organisation sorgte sie auch für die Motivation und feuerte die Teilnehmer an. Nachdem die Läufer auf der Schlossdomäne gestartet waren, ging es auf eine Schleife durch die Stadt, die etwa einen Kilometer lang war, bevor es dann in Richtung Mittellandkanal ging. Bereits auf dieser Strecke entzerrte sich das Teilnehmerfeld etwas. „Deswegen haben wir die Stadtschleife bewusst in diesem Jahr neu eingebaut“, sagte Petra Schultz.

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Strecke an Ohre und Kanal

Entlang der Ohre führte die Strecke durch das Waldgebiet „Küchenhorn“ und dann am Kanal entlang Richtung Hohenwarte. In Niegripp ging es über die Doppelschleuse und dann weiter am Kanal entlang Richtung Burg. Nach einem Abstecher in das Waldstück „Külzauer Forst“ führte die Route schließlich nach Elbeu. Das Ziel war wieder die Schlossdomäne in Wolmirstedt. Die Läufer über 60 Kilometer hatten diese Strecke zweimal zu bewältigen.

„Bei diesem Wetter herrschen besondere Bedingungen unter denen die Athleten laufen“, sagte Petra Schultz. Um ausreichend Flüssigkeit zu bekommen, war alle fünf Kilometer ein Getränkestand aufgebaut. Wer die Strecke hinter sich gebracht hatte, konnte sich in der Museumsscheune abkühlen. „Wichtig ist an solchen Tagen vor allem, dass schon am Tag vorher genug getrunken wird, damit der Körper fit ist und man nicht dehydriert“, erklärte Petra Schultz.

Pokal vom Bürgermeister

Die Siege über 30 Kilometer konnten sich Paul Weinmann und Marisa Pfeifer sichern. Bei den Teilnehmern über 60 Kilometer war Stefan Otto der Schnellste. Cornelia Rohwedder war die einzige weibliche Teilnehmerin über 60 Kilometer. Sowohl sie, als auch Stefan Otto bekamen einen Pokal überreicht, der von Bürgermeister Martin Stichnoth zur Verfügung gestellt wurde. Die Siegerehrung übernahm Petra Schultz.