Eichenbarleben l „Wir geben heute die schönste Straße von Eichenbarleben frei“, wagte sich Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel am Freitag zu sagen, als im feierlichen Rahmen die Alte Dorfstraße und der Westerwiesenweg ihrer Bestimmung übergeben wurden. Es sei ein „Gesamtkunstwerk“ geworden.

In diesem „Gesamtkunstwerk“ war nicht nur die Erneuerung der Fahrbahn und der Gehwege enthalten. Ebenso wurden ein neuer Regenwasserkanal mit entsprechenden Hauswasseranschlüssen errichtet, eine moderne Straßenbeleuchtung installiert und 17 Eichen und Kugelahornbäume als Straßenbegleitgrün gepflanzt. Am Eingangsbereich des Westerwiesenweges von der Bundesstraße 1 kommend sind die Container einem einladenden Platz mit Rundbank gewichen.

600000 Euro Gesamtkosten

Die Kosten für die einem Bauprojekt vollzogenen beiden Straßensanierungen betragen etwa 600 000 Euro. Davon flossen etwa 341 000 Euro aus dem Fördertopf der Dorferneuerung. Damit ist dieses Eichenbarleber Straßenbauprojekt der umfangreichste Ausbau einer Gemeindestraße in der Hohen Börde im Jahr 2015.

Steffi Trittel erinnerte sich im Beisein vieler Anwohner, anderer interessierter Eichenbarleber sowie von Vertretern der Baufirmen, des Gemeinderates und der Verwaltung an den Beginn der Baumaßnahme, der mit dem Eingang des Zuwendungsbescheides einherging. Das war am 2. Dezember vergangenen Jahres. Anschließend wurde geplant und Ende Juni rückten die Baumaschinen und -arbeiter an.

Es sei, so Steffi Trittel, eine von 16 Baumaßnahmen, die seit 2012 gemeinsam mit dem Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) angeschoben worden sind. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag bei 2,5 Millionen Euro. Kaum einer hätte damals geglaubt, dass es Fördermittel für die Baumaßnahmen gibt, aber letztlich seien alle bewilligt worden. Und so wird auch am kommenden Sonnabend die letzte Baumaßnahme feierlich abgeschlossen. Es ist das sanierte Gemeindezentrum im Haus der Generationen in Eichenbarleben. Die offizielle Übergabe zur Nutzung erfolgt dann um 15 Uhr.