Meseberg l Für Familie Friedrich aus Meseberg geht der Albtraum weiter. Die Tierfreunde sind zum wiederholten Mal Opfer von hinterhältigen Angriffen auf ihre Vierbeiner geworden. In der Nacht zum vergangenen Sonntag hatten Unbekannte einen vermeintlich vergifteten Fleischköder auf dem Grundstück der Familie platziert. Das „Futter“ wurde genau vor dem Zwinger von Hundedame „Shelly“ positioniert.

„Diesmal hatten wir Glück. Denn in der Nacht hat Shelly bei uns im Haus geschlafen“, berichtet Jeannette Friedrich. So hätten sie und ihr Mann den Köder erst am nächsten Morgen gefunden – rechtzeitig bevor die Hundedame die Witterung des Fleisches aufnehmen konnte.

Nicht der erste Zwischenfall

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass ein solcher Köder auf dem Grundstück der Familie Friedrich gefunden wurde. In den vergangenen zwölf Monaten war dies bereits der dritte Versuch, berichtet die Mesebergerin. Einmal habe es sogar schlimme Folgen gehabt. „Vor ungefähr einem Jahr musste unsere Hündin Nelly eingeschläfert werden, nachdem sie einen solchen Köder gegessen hatte“, erinnert sich Jeannette Friedrich. Und auch in diesem Jahr wäre bereits ein solcher weiterer Köder auf dem Grundstück aufgetaucht.

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Nachdem Familie Friedrich bei der Polizei in der Börde eine Strafanzeige gestellt hatte, wurde der Köder als Beweismaterial sichergestellt. Ob das Fleisch tatsächlich vergiftet war, muss jetzt geprüft werden. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Nord gestern auf Nachfrage der Volksstimme mitteilte, werde der Köder jetzt beim zuständigen Landeskriminalamt in Magdeburg untersucht. Ein Ergebnis stehe aber noch aus.