Wolmirstedt l Mit Bauzaun eingeschlossen gibt die Museumsscheune in Wolmirstedt ein ungewohntes Bild ab. Leitungen ragen aus einem Container in das Gebäude hinein. Die Sanierung der Museumsscheune hat begonnen, das erklärt die Baufachdienstleiterin, Sabine Bednorz, gegenüber der Volksstimme.

Bis Ende Oktober 2019 sollen die Bauarbeiten an dem Veranstaltungsraum fertig sein. Im November kann dann voraussichtlich die Wiedereröffnung der Museumsscheune stattfinden. Bis dahin stehen noch einige Arbeiten an dem Gebäude, das im Besitz der Stadt Wolmirstedt ist, an. Begonnen wurde mit der Schädlingsbekämpfung. In einem sogenannten thermischen Verfahren wurden die Insekten mit Hitze getötet. Vor allem der Holzbock im Dachstuhl sollte damit bekämpft werden, sagt Sabine Bednorz.

Sanierung ist dringend nötig

Bei der Neuverlegung der Dachziegel soll eine bessere, statische Ertüchtigung erfolgen. Stück für Stück arbeiten sich die Dachdecker dabei vom Dach der Museumsscheune bis nach Norden vor. Es folgen Zimmerer- und Maurerarbeiten. Auch die Fenster im Museumsteil sollen erneuert werden.

282.700 Euro kostet die Sanierung der Museumsscheune insgesamt. Diese werden laut Sabine Bednorz jedoch zu 100 Prozent aus dem Förderprogramm Stadtumbau finanziert werden. „Wir haben uns über die Förderung sehr gefreut. Denn die Sanierung war dringend nötig“, erklärt Sabine Bednorz.

Museum weiterhin geöffnet

Unbeeinflusst von den Bauarbeiten können Interessierte weiterhin das Museum besuchen. Darauf weist auch ein Schild am Bauzaun hin. „Bisher hat sich noch keiner beschwert, aber wir haben es vorsorglich aufgehangen“, erklärt Museumsmitarbeiterin Heike Bastian. Bis zum Tourismusbüro und zum Museumseingang ist zwischen den Zäunen ein Gang abgesperrt, sodass Besucher an beide ohne Probleme herantreten können, erklärt Sabine Bednorz.