Ochtmersleben l Wenn die Mitglieder des Kaiserlich-Königlichen Schützenverein Ochtmersleben zum Weihnachtsbratenschießen auf ihren Schießstand einladen, dann wollen sie nicht nur Schützen ansprechen. Auch Leute, die nicht in einem Schützenverein organisiert sind, können ihre Treffsicherheit auf die Probe stellen. Am Sonnabend waren es neun aus dieser Personengruppe, die sich neben neun Schützen am Schießstand einfanden.

Wer nach fünf Probeschuss bei zehn Schüssen die ruhigste Hand hatte, konnte sich am Schluss des Wettkampfes über einen fetten Weihnachtsbraten freuen. Bei den Nichtschützen war das Magnus Misch, der Stefan Rodenbeck und Michael Fricke auf die Plätze verwies. Bei den Schützen ließ Familie Plauschenat ihren sechs Mitstreitern keine Chance. Den ersten Platz belegt Jenny Plauschenat vor ihrem Vater Torsten und ihrem Bruder Vincent.

Jens Busse als Vorsitzender des Schützenvereins bezeichnet das Weihnachtsbratenschießen – in diesem Jahr war es das dritte – als nur einen Höhepunkt im jährlichen Vereinsleben. So haben sich die Schützen unter anderem auch beim Tag der Regionen und mit dem Waffelbacken beim Weihnachtsmarkt im Ort eingebracht. Außerdem nutzen die Schützen regelmäßig die Gelegenheit, sich bei Meisterschaften oder Rundenwettkämpfen mit Schützen anderer Vereine zu messen.