Wolmirstedt l Er ist klein und unscheinbar. Ungefähr so groß wie ein Fünf-Mark-Stück kommt er daher und hat doch einen viel höheren Wert. Der silberne Stadttaler, der vom Bürgermeister für besonderes Engagement oder herausragende Leistung vergeben werden kann, ist neu geprägt worden.

Eine Seite zeigt die Schlossdomäne. Bisher war dort die Stadtanischt Wolmirstedts um 1885 zu sehen. Auf der anderen Seite prangt das Stadtwappen – die heilige Katharina mit Schwert, Rad sowie Lilienschild. „In der alten Prägung war das Stadtwappen nicht korrekt“, sagt Bürgermeister Martin Stichnoth (CDU). Auf der alten Variante stand das Rad als Zeichen der Folter vor dem Lilienschild als Zeichen der Gerechtigkeit. „Die Lilie steht immer im Vordergund“, sagt Stichnoth.

25 der Ehrentaler warten nun im Rathaus auf besonders Engagierte. Die alten Taler wurden im Jahr 1994 geprägt, 50 gab es davon. „Die Ehrentaler sind nicht käuflich und keine Massenware“, so Stichnoth.

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Um für die Ehrung ins Gespräch zu kommen, ist ein Antrag bei der Stadt notwendig. Dieser ist schriftlich an den Bürgermeister zu stellen und zu begründen. Neben dem Silbernen Stadttaler gibt es außerdem noch die Auszeichnungen des Goldenen Stadttalers sowie die Skulptur der Heiligen Katharina. Letztere gilt als höchste Auszeichnung der Stadt. Beide werden vom Wolmirstedter Stadtrat ernannt.